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Zsam Zsam

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Lokal des Monats - März 2016  

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Adresse

Zsam Zsam
Vivenotgasse 8-10
1120 Wien




Telefon:  +4312351020

Homepage:  

Facebook   zsamzsamvienna

E-Mail:  





Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.8.00 bis 20.00
Di.8.00 bis 20.00
Mi.8.00 bis 20.00
Do.8.00 bis 20.00
Fr.8.00 bis 21.00
Sa.8.00 bis 21.00
So.11.00 bis 16.00

Wertung (2 Bewertungen)

102
Speisen:8,00 Punkte
Ambiente:8,00 Punkte
Service:7,00 Punkte

Fazit:

7,67 Punkte


schmeckts.at Rang:

   20. Platz



Küche: Syrisch , Brunch
Lokaltyp: Café , Bistro

Preislage: günstig 
Ambiente: MultiKulti, Trendy
Betreiber: Suhaib Zidan  

Zusatzinformationen:

zsam'reden zsam'leben

Sonntags-Brunch 11.00 - 16.00 Uhr, All you can eat 12,90€




Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | http://schmeckts.at/zsamzsam.at | 4453 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Zsam Zsam
Speisen: 8,00 | Ambiente: 8,00 | Service: 6,00
Fazit: 7,33 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 10,00 Punkte
Der Beitrag wurde 1 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Unter dem Motto „zsam'reden, zsam'leben“ ladet das syrische Restaurant zum multikulturellen Kennenlernen ein...

Unter dem Motto „zsam'reden, zsam'leben“ ladet das syrische Restaurant zum multikulturellen Kennenlernen ein. Natürlich handelt es sich hier nicht um eine soziale Einrichtung (Begegnungsstätte), sondern noch immer um ein Restaurant.

Thematisch ist das Motto, „zsam'reden, zsam'leben“ aber auch ein wenig in das Ambiente eingeflossen. Hier kann man z.B. syrische Kunst an den Wänden, neben österreichischen Sehenswürdigkeiten vorfinden.  

Bei meinen ersten syrischen „All you can eat“-Brunch (jeden Sonntag von 11.00 – 16.00 Uhr) um 12,90 € pro Person, habe ich allerdings feststellen müssen, dass wir Österreicher leider unter uns waren. Dennoch ein Anfang ist gemacht, die Brücke ist gebaut, womöglich wird man sich nicht nur kulinarisch, sondern auch sozial, demnächst dort begegnen können.

Der sehr herzliche Betreiber ist als Gastgeber fast immer präsent und (momentan nur auf Englisch) ansprechbar, beim ebenfalls sehr freundlichen Servicepersonal kann aber die Getränkebestellung in deutscher Sprache aufgegeben werden.

In den sozialen Medien (Facebook) ist dieses Restaurant ebenfalls sehr aktiv, postet Fotos von den Speisen mit weiterführenden erklärenden arabischen, aber auch deutschen Texten. Somit fällt es einem sehr leicht, die sehr vielfältige syrische Küche näher kennenzulernen.

Nach meinem derzeitigen Wissenstand gibt es keine Speisekarte von der man A la Carte bestellen könnte. Unter der Woche gibt es Tagesmenüs inklusive Suppe (vegan 7,90€ oder mit Fleisch bzw. Fisch 8,90€) und am Sonntag den Brunch um €12,90, Kinder von 6 – 14 Jahren zahlen 7,90€.

Es liegt eine antialkoholische Getränkekarte auf, mit z.B. frisch gepressten Fruchtsäften, heißen Getränken (Bio-Tees, Kakao oder Kaffee) Limonaden (Sultan Cola).  Außerdem kann man von der Theke noch selbstgebackene Kekse (z.B. 6 Stück um 6,50 €) entweder mitnehmen oder zum Kaffee genießen.

Bei einer der nächsten Besuche möchte ich unbedingt die hausgemachten Kekse Maamul (Grieß, Mehl, Milch, Butter, gefüllt mit Datteln) und diverses Nusskonfekt verkosten.

Als Einstand habe ich mir gleich einmal einen arabischen Kaffee gegönnt. Serviert wurde der arabische Kaffee, in einer traditionellen arabischen Kaffeetasse, mit brauen Zucker und einer Süßigkeit mit Rosenwasser. Der Kaffee war sehr stark (wie ein Espresso) und wie es sich gehört (für einen türkischen oder arabischen Kaffee) war der Sud am Boden der Tasse vorzufinden. Veredelt wurde dieser grandiose Kaffee übrigens mit Kardamom.

Unser Essen

  • Kabaab-Schaami - Kabaab syrischer Art mit Petersilie, Zwiebeln und arab. Brot
  • Frikeh Dajaaj - gerösteter grüner Weizen mit Hühnerfleisch und Nüssen
  • Muluchiyah - Muluchiyah-Blätter mit Zitrone, Knoblauch, Nüssen und arabischen Brot
  • Couscous Tfaya - Couscous mit Kürbis, Pflaumen, Rosinen, Nüssen, Zwiebeln, Sesam
  • Fattuusch - gemischter Salat mit gerösteten arabischen Brot
  • Tisqiyeh geröstetes arabisches Brot, Kichererbsen, Tahini-Joghurt-Sauce, Olivenöl, Pinien, Mandeln
  • Linsensuppe - nach syrischer Art
  • Basmati-Reis und Bulgur mit Fadennudeln zu Muluchiyah
  • Hariseh - syrischer Grieskuchen

 

Die einzelnen Gerichte auf den Buffet-Inseln waren mit Infoschildern versehen. Im Vorfeld vom Brunch lag auch noch ein Infofolder aus, wo alle angebotenen Gerichte mit Inhaltsangabe erklärt worden sind. Somit kann es z.B. für Allergiker auch keine unangenehmen Überraschungen geben, und der Gast weiß auf was er sich freuen kann.

Ich begann meine kulinarische Entdeckungsreise mit der syrischen Linsensuppe. Ganz rechts außen, neben dem Geschirr und Besteck stand der Suppenkessel. Das dazu passende arabische Fladenbrot war in einen Brotkorb oberhalb der Hauptspeisen gestellt worden.

Die erbsengrüne Linsensuppe war schön sämig und unheimlich gut gewürzt. Ich habe noch nie eine so gute Linsensuppe gegessen. Das dazu angebotene arabische Fladenbrot war neutral im Geschmack und leider noch etwas kalt. Vermutlich war es zuvor in der Tiefkühltruhe oder zumindest im Eiskasten gewesen. Hier, und nur hier, hatte ich das Gefühl, dass es sich um ein Fertigprodukt gehandelt haben könnte.

Weiter ging es mit Kabaab-Schaami. Bei diesem Gericht handelt es sich um eine Art „orientalische Cevapcici“, welches zusätzlich noch mit Petersilie und Zwiebeln unterlegt und mit zwei großen Fladenbroten bedeckt war. Geschmacklich ein wirklich sehr beeindruckendes Erlebnis.

Es hätte die Möglichkeit bestanden das arabisches Brot (lag in Reichweite) mit gemischten Salat (Fattusch), Tisqiyeh, und den Fleischröllchen zu belegen, anschließend es zusammenzurollen und es als Kebab zu genießen. Ich widerstand allerdings der Versuchung, da ich die einzelnen Komponenten verkosten wollte.

Den arabischen Spinat (Muluchiyah) hatte ich mir im Geschmack ein wenig anders vorgestellt. Ich war etwas irritiert, denn die Muluchiyah-Blätter schmeckten als seien sie mit Grüntee gekocht worden.

Der geröstete grüne Weizen (Frikeh Dajaaj) hatte ein wenig die Konsistenz von Risotto und schmeckte sehr intensiv nach Weizen, nicht unbedingt einen Geschmack den ich bevorzuge. Allerdings die marinierten Hühnerteile waren grandios.

Absolut begeistert war ich vom Gericht Couscous Tfaya. Zarter Couscous, mit reichlich Rosinen und Zwetschken, Nüssen, Sesam und oben drauf Kürbisspalten, ein Traum!

Bei der Nachspeise Hariseh hatte ich sogar ein Déjà-vu. In meiner Kindheit hatte ich nämlich einen unheimlich guten Grießkuchen am Stephansplatz zum Verkosten bekommen. Seit dieser Zeit suchte ich nach diesem zauberhaften Geschmack, nun habe ich ihn endlich wiedergefunden.

Fazit: Auch wenn mir nicht jedes Gericht zugesagt hat, so ist dieser syrische Brunch eine sehr gute Gelegenheit seinen kulinarischen Horizont kostengünstig zu erweitern. Ich habe jetzt richtig Heißhunger auf arabische Küche bekommen und für nächsten Sonntag unseren Tisch bereits wieder reservieren lassen.





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