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Woracziczky Gasthaus

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Lokal des Monats - Juli 2013  

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Adresse

Woracziczky Gasthaus
Spengergasse 52
1050 Wien




Telefon:  +43 (0)699 11 22 95 30

Homepage:  

Facebook   WORACZICZKY

E-Mail:  




Woracziczky Collage
Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.45
Di.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.45
Mi.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.45
Do.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.45
Fr.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.45
Sa.geschlossen
So.geschlossen

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:6,00 Punkte
Ambiente:3,00 Punkte
Service:6,00 Punkte

Fazit:

5,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   102. Platz



Küche: Österreichisch , International
Lokaltyp: Gasthof, Gasthaus , Restaurant

Preislage: teuer 
Ambiente: Steril, Zweckmäßig
Küchenchef: Martin Buzernic

Zusatzinformationen:
Wie Sie zu uns kommen:

U4 Pilgramgasse und ca. 7 Minuten Fußweg
(Schönbrunner Straße stadtauswärts bis zur Spengergasse, links einschwenken)
14A Reinprechtsdorfer Brücke und ca. 3 Minuten Fußweg
(Schönbrunner Straße stadteinwärts, 1. Gasse rechts)


Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | http://schmeckts.at/woracziczky.at | 18716 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Woracziczky Gasthaus
Speisen: 6,00 | Ambiente: 3,00 | Service: 6,00
Fazit: 5,00 
Preislage:
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Bewertung:

Beim Woracziczky, den man übrigens richtig „Woraschitzki“ ausspricht, handelte es sich ursprünglich um ein ganz gewöhnliches Gasthaus...

Beim Woracziczky, den man übrigens richtig „Woraschitzki“ ausspricht, handelte es sich ursprünglich um ein ganz gewöhnliches Gasthaus. Auch wenn man die Bezeichnung „Gasthaus“ auf den Schild vor den Firmennamen gesetzt hat, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwähren, dass man MEHR als ein weiteres Gasthaus in Wien-Margareten sein möchte. 


Auf der Speisekarte findet man unter anderem „Karamellisierte Gänseleber, Gebratene Jakobsmuscheln, Beinschinken von der Familie Thum  mit Gemüsemayonnaise,  Beef Tatar, Gebratene Entenbrust“ usw. nicht unbedingt Gerichte, welche man in einem herkömmlichen Gasthaus bekommt. Die wenigen gutbürgerlichen gasthaustypischen Speisen kann man auf einer Hand abzählen. 


Man will innovativ, jung, dynamisch und außergewöhnlich sein und eine ebensolche Szene ansprechen. An den weißen Wänden hängt zeitgenössische Kunst. Die Speisekarte besteht aus einen Klemmblock (neudeutsch: Clipboard) mit handgeschriebenen Zetteln. Die Rindersuppe in einer Keramik-Milchkanne serviert. Die Getränkekarte ist auf zwei Tafeln mit Kreide aufgetragen und hängt über der rustikalen braunen Bar. 


Die dunklen Tische sind weiß eingedeckt und bilden so einen sehr schönen Kontrast zu den braun gebeizten Sesseln und der hellen Wand.


Inhaber des Gasthaus Woracziczky ist Marion Jambor, welche zuvor als Restaurantleiterin im inzwischen geschlossenen Restaurant des Palais Coburg fungierte. Ihr jetziger Mann entstammt den Adelgeschlecht des Grafen Woracziczky, daher auch der unaussprechliche und markante Name für dieses Szenelokal.


Da wir zuvor nicht reserviert hatten, wurde uns nur zwei mögliche frei Tische zur Auswahl angeboten, beide befanden sich leider im Eingangs-Barbereich, was sich als sehr nachteilig herausstellen sollte. Denn alle Reservierungsanfragen wurden telefonisch eben in jenen Eingangs-Barbereich entgegen genommen und abgewickelt, wovon ich mich sehr gestört fühlte.


Im Sommer sollte man unbedingt im Schanigarten reservieren, der übrigens in einen ruhigen und sonnigen Seitengasse liegt. Dann bleibt einen das hektische Treiben des Personals, etc. erspart und man kann vielleicht etwas ausspannen vom Stress des Altags.


Unsere Bestellung:

  • Zucchinicremesuppe mit Schafskäse
  • Rindsuppe mit Frittaten
  • Rindfleischsalat mit Käferbohnen, Paprika, Salatgurke, Vogerlsalat, roter Zwiebel, Kernöl
  • Faschiertes Kalbsbutterschnitzel mit Erdäpfelpüree
  • Gemischten kleiner Salat
  • Ausgelöstes Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat


Die Zucchinicremesuppe war sehr g´schmackig und wurde mit frischer Kresse garniert. Daneben stand ein kleines Schüsselchen mit Schafskäsestückchen, welchen man als Suppeneinlage reingeben oder gesondert dazu essen kann, je nach Vorliebe. Ich liebe es, wenn Extraschüsselchen und Teller bereit stehen und man dem Gast somit nicht die Entscheidung abnimmt, wie man z.B. seine Suppe essen möchte.


Meine Frau hatte die Rindsuppe mit Frittaten. Die Suppe wurde, wie bereits oben erwähnt aus einer Milchkanne ausgegossen, was wir beide sehr amüsant fanden. Der Nachteil bei dieser etwas größeren Milchkanne ist, dass die Suppe sehr schnell kalt wird. Meine Frau hatte sozusagen eine lauwarme Rindsuppe. Allerdings muss lobend erwähnt werden, dass diese wirklich sehr gut im Geschmack war und die dünngeschnittenen Frittaten waren eindeutig selbstgemacht.


Der Rindfleischsalat war zwar sehr erfrischend, allerdings leider auch im Geschmack sehr zurückhaltend um nicht zu sagen fad. Rindfleischstreifen, mit ein paar Käferbohnen, Paprikastreifen, Salatgurkenscheiben, sehr viel Vogerlsalat, roter Zwiebel und etwas Kernöl bzw. eine geschmacklose Salatmarinade lagen scheinbar unharmonisch nebeneinander.


Die Kalbsbutterschnitzellaibchen waren sehr gut gewürzt, sehr zart, saftig und schmeckten einfach sensationell. Das Erdäpfelpüree harmonierte dazu sehr gut und war auch sehr g´schmackig. Allerdings der dazu extra bestellte gemischte Salat war wieder eine herbe Enttäuschung. Darin enthalten waren verschiedenste Blattsalate, angereichert mit der selben langweiligen Salatmarinade, welche mich schon beim Rindfleischsalat nicht überzeugen konnte.


Beim ausgelöstes Backhendl mit Erdäpfel-Vogerl-Salat erlebte ich dann den kulinarischen Tiefpunkt des Abends. Das angeblich ausgelöste Backhendl entpuppte sich knochiger als vermutet. Außerdem hatte die Panier (Bröseln?) einen sehr unangenehmen Nebengeschmack. Hinzu kam ein sehr dominanter Eigengeschmack des Öls, in welchen das Backhendl rausgebraten bzw. frittiert wurde. Was noch hinzu kam, es war zu sehr und vor allem zu schnell (heiß) herausgebraten worden. Der dazugehörende Erdäpfel-Vogerl-Salat bestand aus Vogerlsalat und genau zwei nicht wirklich durchgekochten Scheiben Erdäpfel mit dem schon oben mehrmals zitierten Dressing. Innovation ist ja ganz schon, aber bitte nicht beim Erdäpfel-Vogerl-Salat.


Das Servicepersonal war sehr freundlich, umsichtig, hatte für die Stammgäste immer einen witzigen Spruch drauf und fragte nach jeden Gang, ob es denn auch geschmeckt hat.


Zum Abschluss noch ein Insiderwitz, den nur Stammgäste und Angestellte vom Woracziczky verstehen werden.


„Da Peda hot a neiche Freindin!“





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677 Wörter | Permalink

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