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Wirtshaus Steirerstöckl

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Adresse

Wirtshaus Steirerstöckl
Pötzleinsdorferstr. 127, Wirtshaus Steirerstöckl
1180 Wien




Speisekarte:  

Telefon:  01/4404943

Homepage:  

Facebook   steirerstoeckl

E-Mail:  




Wirtshaus Steirerstöckl - Collage


Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.geschlossen
Di.geschlossen
Mi.11.30 bis 0.00
Do.11.30 bis 0.00
Fr.11.30 bis 0.00
Sa.11.30 bis 0.00
So.11.30 bis 0.00

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:10,00 Punkte
Ambiente:10,00 Punkte
Service:10,00 Punkte

Fazit:

10,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   2. Platz



Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Wirtshaus

Preislage: mittel 
Ambiente: Gemütlich, Nostalgisch
Betreiber: Peter Goach  

Zusatzinformationen:

Ein Stück echte Steiermark in Wien –das möchten wir Ihnen bieten!

Die Produkte, die auf unseren Küchentisch kommen, beziehen wir zum Großteil aus unserer eigenen Landwirtschaft vom Jagawirt in der schönen Weststeiermark.

Wir bereiten unsere Gerichte zum Teil nach alten Rezepten zu, mit sorgfältig ausgewählten regionalen und saisonalen Grundprodukten –und vor allem mit Herz und Tradition! 




Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | http://schmeckts.at/steirerstoeckl.at | 5679 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Wirtshaus...
Speisen: 10,00 | Ambiente: 10,00 | Service: 10,00
Fazit: 10,00 
Preislage:
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Bewertung:

Das Konzept vom Steirerstöckl: Ein Stück echte Steiermark in Wien - regionale und saisonale Speisen - die Verbundenheit und Wertschätzung von Tier und Natur sowie der kulinarischen Tradition und Bodenständigkeit verpflichtet...

Das Konzept vom Steirerstöckl: Ein Stück echte Steiermark in Wien - regionale und saisonale Speisen - die Verbundenheit und Wertschätzung von Tier und Natur sowie der kulinarischen Tradition und Bodenständigkeit verpflichtet.

In der Weststeiermark ist das Stammhaus (Jagawirt), - hier wird das Waldschwein schonend aufgezogen und in der eigenen Fleischerei direkt vor Ort verarbeitet. Aber auch Gemüse, frisches Obst und selbstgebrannte Schnäpse gehören zum Produktsortiment.  

Was der Jagawirt nicht selbst herstellen und liefern kann, bezieht er von umliegenden Bauern. So stammt zum Beispiel das steirische Kernöl aus Hochgrail, der Käse kommt von der Hofkäserei Deutschmann aus Frauental und Holunder- und Melissensaft kommen vom Schriebl aus Marhof.  

Am Ende des Pötzleinsdorfer Schlossparks liegt der ehemalige Treffpunkt für Wanderer - das Schutzhaus, und jetzige Wirtshaus Steirerstöckl.

Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist muss anschließend noch einen min.  30-minütigen Fußmarsch, bei dem es ausschließlich bergauf geht, leider in Kauf nehmen. Allen anderen sei dringend empfohlen mit dem Auto vorzufahren - Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

Der große Gastgarten, mit den romantischen Laternen, dem gemütlichen Parkbänken und dem vielen Grün drumherum ist eine wahre Erholungsoase und wirkt selbst wie ein kleiner Park.

Als wir gegen 18.00 Uhr ankamen war das Steirerstöckl bereits sehr stimmungsvoll und einladend in Kerzenlicht eingetaucht.

Auch beim Betreten der Wirtshausstuben fiel mir sofort diese einladende Stimmung auf. Beim näheren Betrachten merkte man die Liebe zum Detail. Es gab wunderschöne Blumenarrangements, leuchtende Kerzen und liebevoll gestaltete Themenwelten rund um die Martinigans. Außerdem waren die robusten Holztische sehr schön eingedeckt und die Holzbänke und Sesseln sind mit gemütlichen Sitzpolstern ausgelegt gewesen.

Der nette Kellner fragte nach einer getätigten Reservierung (welche wir selbstverständlich vorgenommen hatten) und er betreute uns den ganzen Abend durchgehend, wirklich vorbildlich. Es gab z.B. Aperitif-Empfehlungen - wir entschieden uns für einen Holundersekt und er machte uns auch auf die Tagesgerichte aufmerksam, welche nicht auf der Karte standen. Aber auch geäußerte Sonderwünsche –wie z.B. mein Kaiserschmarrn –der zu diesem Zeitpunkt nicht auf der Speisekarte stand, waren für ihn und auch die Küchencrew kein Problem.

Unser Essen:

  • Empfehlung aus der Tageskarte: Gebackene Gänseleber mit Petersilienwurzelpüree und Apfel-Trauben-Ragout
  • Die Ganslsuppe mit Bröselknöderl
  • Das gebratene Gansl mit Blaukraut &glacierten Kastanien Erdäpfelknödel - Bratapfel mit Preiselbeeren
  • Der steirische Bauernsalat auf winterliche Art Blattsalate / Käferbohnen / Rettich / Geröstete Schwarzbrotwürfel
  • Das gebackene Waldschweinschnitzerl mit einer Kürbiskernpanier, dazu Petersilerdäpfel &Preiselbeerapferl
  • Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster

Zum bestellten steirischen Bauernsalat auf winterliche Art zubereitet, gab es einem Brotkorb mit frisch geschnittenen, duftenden und köstlichen Brot, außerdem wurde uns noch eine Flasche steirisches Kürbiskernöl auf dem Tisch gestellt.

In einer wunderschönen Porzellan-Salatschüssel wurde meiner Frau anschließend der steirische Bauernsalat serviert.

Bereits der Anblick vom steirischen Bauernsalat war ein Erlebnis für sich. Frische Blattsalate mit Käferbohnen, Rettich, Gurkenscheiben und Paprikastreifen, sowie geröstete Schwarzbrotwürfel wurden zusammen mit einer wunderbaren Marinade und dem gigantisch guten Kürbiskernöl angerichtet. Das Ergebnis: Ein sehr erfrischender, knackiger und typisch steirischer Bauernsalat –ein Gedicht.

Weiter ging es für mich mit einer Tagesempfehlung. Die gebackene Gänseleber wurde mit Petersilienwurzelpüree und Apfel-Trauben-Ragout serviert. Die Trauben waren kernlos und lagen neben den Apfelstücken, halbiert. Das Ragout war fabelhaft abgeschmeckt und ergänzte sich wunderbar mit der gebackenen Leber und dem köstlichen Petersilienwurzelpüree.

Nun zur Ganslsuppe: Diese klare Suppe wurde offensichtlich über mehrere Stunden gekocht und schmeckte sehr intensiv nach Gansl, ein Traum. Darin enthalten war reichlich Gänseklein, Wurzelgemüse und ein sensationelles Bröselknödel, welches ausreichend mit Muskatnuss gewürzt war.

Das Martinigansl wurde auf einer großen ovalen Porzellan-Servierplatte serviert. Dies sah nicht nur sehr gut aus, sondern hatte auch den praktischen Vorteil, dass man genügend Platz für die übrig gebliebenen Knochen hatte. Das Martinigansl lag bereits tranchiert auf dem Teller, die Haut war sehr knusprig, das Fleisch sehr saftig und weich und hatte einen deliziösen Geschmack. An der Gänsekeule konnte ich das Fleisch sehr leicht vom Knochen lösen.

Auch das knackige und leicht weihnachtliche –nach Zimt schmeckende Blaukraut war ein kulinarisches Erlebnis. Nein, das ist kein Schreibfehler in der Steiermark wird das Rotkraut liebevoll Blaukraut genannt.

Die zwei dazu gegeben Erdäpfelknödel waren perfekt in der Konsistenz und vom Geschmack.

Meine Frau delektierte sich am Waldschweinschnitzerl. Das war nicht nur sehr zart sondern auch unheimlich köstlich. Die Kürbiskernpanier war gut abgetropft obwohl es in Butter oder Butterschmalz schonend herausgebacken wurde. Die Petersilerdäpfeln waren ebenfalls ein Traum.  

Der Kaiserschmarrn wurde in einem Pfandl serviert, der Zwetschgenröster kam in einer Sauciere. Bereits von weitem konnte man den wunderbaren Duft vom Kaiserschmarrn riechen.

Bei der Bestellung vom Kaiserschmarrn wurde ich danach gefragt ob ich ihn mit oder ohne Rosinen haben wollte, ich bestellte ihn selbstverständlich mit Rosinen und wurde dabei auch gleich auf die etwas längere Wartezeit hingewiesen.

Zu meiner Freude waren in diesem unheimlich flaumigen, leicht süßen –sensationellen Kaiserschmarrn, reichlich Rosinen vorhanden. Es lohnt sich wirklich auf diesen Kaiserschmarrn zu warten.

Der Zwetschgenröster war ebenfalls sensationell, wenn nicht sogar der Beste, den ich jemals gegessen habe.

Fazit: Ambiente, Service und die Kulinarik sind hier ein Erlebnis! Eine Reservierung wird dringend empfohlen!

 





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786 Wörter | Permalink

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