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Ungar-Grill

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Adresse

Ungar-Grill
Burggasse 97
1070 Wien




Telefon:  +43 (1) 9074373

Homepage:  





Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.11.00 bis 0.00
Di.11.00 bis 0.00
Mi.11.00 bis 0.00
Do.11.00 bis 0.00
Fr.11.00 bis 0.00
Sa.17.00 bis 0.00
So.geschlossen

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:1,00 Punkte
Ambiente:1,00 Punkte
Service:3,00 Punkte

Fazit:

1,67 Punkte


schmeckts.at Rang:

   189. Platz



Küche: International , Ungarisch
Lokaltyp: Gasthof, Gasthaus

Preislage: mittel 
Ambiente: Altmodisch, Nostalgisch

Zusatzinformationen:
Veranstaltungen am Sonntag auf Anfrage.


Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 10761 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Ungar-Grill
Speisen: 1,00 | Ambiente: 1,00 | Service: 3,00
Fazit: 1,67 
Preislage:
Top: Gesamt 4,00 Punkte
Der Beitrag wurde 1 mal bewertet.
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Lokalbesuch am
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Bewertung:

Gründungsjahr 1956... Gründungsjahr 1956. Der Charme einer längst vergangen Epoche ist laut HP- „Ungar-Grill“ hier erhalten geblieben. Freilich die Wirklichkeit sieht etwas anders. Die Innenausstattung wirkt eher wie eine längst vergessene, im Keller total verstaubte, alte Kulisse eines deutschsprachigen Heimatfilms aus den 50er Jahren.   

Auch wenn ich prinzipiell für nostalgisches und auch verkitschtes Ambiente empfänglich bin, wo es passt. Jedoch, wenn so wie hier der Glanz vergangener Tage nur mehr in einer verstaubten alten Erinnerung existiert, so kann ich sehr gerne darauf verzichten. Vor allem wenn die Bänke knarren und wackeln und die Menage auf dem Tisch total verpickt und verdreckt ist, wie der traurige Rest der Inneneinrichtung auch.

Um die vermeintliche Authentizität zu unterstreichen wird auch Live, ab 18.00 Uhr, Zigeunermusik dargeboten. Dies kann durchaus seinen Reiz haben. Vor allem wenn man sich in geselliger Runde befindet und vielleicht auch schon einiges über den Durst getrunken hat. In solchen Fällen fallen die verschiedensten falsche Töne nicht ins Gewicht.

Wir jedoch waren alleine im Lokal und hatten dadurch die ungeteilte Aufmerksamkeit der Musiker. Als wir die Hauptspeise essen wollten, standen sie direkt neben unserem Tisch und musizierten. Irgendwie bekamen wir uns beim Essen ein klein wenig beobachtet vor, was sehr unangenehm sein kann.

Weil wir schon beim Essen sind. Wenn man die Speisekarte aufmerksam betrachtet, so wird es einen sehr schnell auffallen, dass Punkto ungarische Authentizität diese sehr überschaubar ist. Denn immerhin kann man auch einen griechischen Salat, diverse österreichische Spezialitäten (Schnitzel) und sogar den russischen Klassiker, Boeuf Stroganow bestellen.

Wir entschieden uns selbstverständlich größtenteils für ungarische Speisen und bestellten folgendes:

  • Gulaschsuppe mit Gebäck nach Art des Hauses
  • Kartoffelsuppe
  • Rindsgulyas mit Nockerl
  • Fiakergulyas mit Serviettenknödel, Würstel, Spiegelei und Gurkerl
  • Sarma (Hausgemachte Krautrouladen)
  • Somlauer Nockerl (Biskotten mit Rum, Rosinen, Schokosauce, Nüssen und Schlagobers)

Sowohl die Gulaschsuppe als auch die Kartoffelsuppe kamen aus der Dose und wurden nur noch etwas mit Gewürzen aufgepeppt, davon sind wir überzeugt. Das Indiz dazu lieferte uns die Konsistenz und die sehr auffällig gleichmäßig geschnittenen kleinen Gemüse- und Fleischstücke, welche für industriell gefertigte Dosen-“Nahrung“ typisch ist. Zu der Gulaschsuppe wurde übrigens noch ein Fladenbrot in einen Brotkorb serviert. Leider wurde es aufgebacken, war noch teilweise warm und an einigen Stellen dafür schon sehr hart, was darauf schließen lässt, dass hier ein älteres bzw. eingefrorenes Fladenbrot ganz einfach wieder frisch gemacht wurde.

Die Krautroulade bestand ausschließlich aus Kraut, die Fülle ist entweder abhanden gekommen oder war niemals vorhanden. Geschmacklich war es sehr fade, eine Katastrophe! Allerdings nur für ein paar gewickelte Krautblätter fast 10,-- € zu verlagen, grenzt schon an Größenwahn.

Auch das Fiakergulyas hätte ich geschmacklich genauso, wenn nicht sogar besser und würziger bei jedem österreichischen Wirten auch bekommen können, dazu brauche ich nicht ungarisch essen zu gehen.

Das Highlight des Abends waren eindeutig die Somlauer Nockerl. Allerdings muss man diese fette Kalorienbombe auch vertragen, ist nicht für jeden geeignet. Übrigens eine Riesenportion, die für zwei reicht.

Abschließend noch ein Wort zum Service. Die Bedienung hatte eine etwas mütterliche Ausstrahlung und war sehr um uns bemüht. Also servicetechnisch gibt es hier keine Beanstandung.

Fazit: Wer in geselliger Runde ungarische oder teilweise sogar österreichische Heurigenlieder (hat uns sehr verwundert) vorgetragen bekommen möchte, ist hier goldrichtig. Geschmacklich darf man sich hier allerdings absolut NICHTS überraschendes erwarten.  Übrigens, die Preise der Speisekarte von der Homepage stimmen teilweise nicht mit den Beträgen, der Vorort aufliegenden Karte, überein.




Schnellbewertung: 

 

589 Wörter | Permalink

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