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Stadtgasthaus Eisvogel

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Adresse

Stadtgasthaus Eisvogel
Riesenradplatz 5
1020 Wien


Delinski Gutschrift:

Speisekarte:  

Tischreservierung:  

Telefon:  +43 1 9081187

Homepage:  

Facebook   StadtgasthausEisvogel

E-Mail:  

App:


Stadtgasthaus Eisvogel Collage


Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.11.30 bis 15.00 und 18.00 bis 22.30
Di.11.30 bis 15.00 und 18.00 bis 22.30
Mi.11.30 bis 15.00 und 18.00 bis 22.30
Do.11.30 bis 15.00 und 18.00 bis 22.30
Fr.11.30 bis 15.00 und 18.00 bis 22.30
Sa.11.30 bis 15.00 und 18.00 bis 22.30
So.11.30 bis 15.00 und 18.00 bis 22.30

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:3,00 Punkte
Ambiente:3,00 Punkte
Service:3,00 Punkte

Fazit:

3,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   155. Platz



Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Gasthof, Gasthaus , Restaurant

Preislage: teuer 
Ambiente: Gemütlich, Klassisch
Betreiber: Peter Petritsch  
Küchenchef: Toni Schrei

Zusatzinformationen:

Herzlich Willkommen im Stadtgasthaus Eisvogel!

Lassen Sie sich echte Wiener Küche auf der Zunge zergehen, ohne Kompromisse. Das Stadtgasthaus Eisvogel bietet Ihnen typische Wiener Spezialitäten auf höchstem Niveau, ausgezeichnet mit 2 Hauben von Gault Millau.

Das erfahrene Team um Inhaber Peter Petritsch und Küchenchef Toni Schrei verwöhnt Sie bei stilvollem Ambiente und aufmerksamem Service mit ausgewählten Klassikern der Wiener Küche.

Kein Wunsch bleibt unerfüllt – so schmeckt Wien!


Dieses Restaurant ist bei Delinski. Jetzt mit Delinski eine Tischreservierung durchführen und bis zu 30% auf Ihre Gesamtrechnung einsparen. Hier geht es zur Anmeldung!

 




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Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Stadtgasthaus...
Speisen: 3,00 | Ambiente: 3,00 | Service: 3,00
Fazit: 3,00 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 10,00 Punkte
Der Beitrag wurde 1 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Schon seit Jahren hat mich meine innere Stimme mit dem immer wiederkehrenden überzeugenden Argument „teure Touristenfalle“ vor einem Besuch im Stadtgasthaus Eisvogel bewahren wollen...

Schon seit Jahren hat mich meine innere Stimme mit dem immer wiederkehrenden überzeugenden Argument „teure Touristenfalle“ vor einem Besuch im Stadtgasthaus Eisvogel bewahren wollen. Die überdurchschnittlich guten Bewertungen (kulinarischen Leitartikeln) im Feuilleton und natürlich die 2 festsitzenden Hauben, welche vom Gault Millau verliehen wurden, haben aber letztendlich meine Neugierde geweckt und meinen Hausverstand ausgeschaltet. Leider!

Das Ambiente:

Bedrückende Stoffdeckenbeleuchtungen, bereits stark abgewohnte unbequeme hohe Sessel die teilweise sogar fleckig waren. Klassische elegante Tischeindeckung mit Stoffservietten, eine Vase mit echten Blumen und sogar einer Klingel lag in der Mitte des Tisches. Die Farben Beige (Stoffbezug der Sessel) Braun (Fischgrätparkett) und weiß-gelb (diverse Beleuchtungen) dominieren diesen Raum und machten ihn sehr hell. Der perfekte Rahmen für ein geschäftliches Essen, aber keinesfalls für ein romantisches Dinner. Hinzu kommt, dass man als Gast eigentlich niemals zur Ruhe kommt, da ein gefühltes Dutzend an Servicekräften ständig an einem vorbei wuselt. Ja, wieder einmal ein Wusel-Restaurant!

Service:

Bei der Begrüßung wurde nach einer getätigten Reservierung gefragt (wir hatten reserviert), anschließend wurde der Name aus dem Reservierungsbuch gestrichen und uns wurde vom Kellner aus der Garderobe geholfen, bevor wir zu unseren Tisch gebracht wurden. Ungewöhnlich für diese Preisklasse, es gibt keinen „Gruß aus der Küche“ und das verrechnete Gedeck besteht kulinarisch nur aus ein paar halbtrockenen Brotscheiben und einer Jour-Semmel im Brotkorb. Angeblich soll man abends (wir waren um die Mittagszeit Essen) auch noch etwas Butter zum Gebäck serviert bekommen, wie großzügig!

Der silberfarbene Serviettenring auf der Stoffserviette wurde auffallend schnell wieder abserviert, so als würde man befürchten, der Gast würde ihn entwenden wollen. Auch die Tischglocke verblieb nicht bis zum Schluss auf unseren Tisch, sondern wurde mit den benutzten Tellern des Hauptganges abserviert. Obwohl mindestens ein Dutzend Kellner anwesend und das Lokal nicht einmal zur Hälfte ausgelastet war, hatten wir keinen fixen Kellner, welcher uns für die Dauer unseres Aufenthalts betreute. Da wurde schon einmal ungefragt Wasser nachgeschenkt, außerdem wurde leider meine Frau nicht darauf aufmerksam gemacht, dass man in diesem Lokal selbst Schweinefleisch halb roh vorgesetzt bekommt. Zumindest hätte man sich nach dem gewünschten Garpunkt erkundigen können.

Unser Essen:

  • Wiener Kalbsbeuschel mit Serviettenknödel
  • Cordon Bleu vom Kalb mit Gemüse-Mayonnaise-Salat 
  • Mangalica Schwein mit lauwarmen Krautsalat und Erdäpfel-Terrine
  • Kokos Parfait mit Mango-Salat

 

Im Beuschel waren ausreichend Wurzelwerk und Innereien vorhanden, allerdings fehlte mir der markante Geschmack eines typischen Beuschels und es war mir viel zu fein geschnitten.

Weder Essig, Lorbeerblätter noch Majoran dürfte im Beuschel enthalten gewesen sein oder sie wurden von dem vielen Rahm förmlich erschlagen, der im und auf dem Beuschel war. Auch derartig viel Schnittlauch über das Beuschel zu streuen ist äußert befremdlich. Den Vogel abgeschossen haben aber die Serviettenknödel auf dem Extrateller. Diese 5mm-DICKEN Scheibchen waren geschmacklos und noch dazu leicht teigig, obwohl sie in der Pfanne kurz angebraten wurden, das war dann wohl ZU kurz. Bereits für diese Serviettenknödel-Tragödie hätte ich dem Koch die 2 Hauben wieder aberkannt.

Wie man auf die sehr unpassende Idee kommt ausgerechnet einen Gemüse-Mayonnaise-Salat zum Cordon Bleu vom Kalb zu servieren, ist mir ein Rätsel. Nennen wir es einmal künstlerische kreative Freiheit des Kochs, allerdings lässt sich damit nicht mein Cordon Bleu-Malheur erklären.

Entweder war das Kalbschnitzel einzeln oder bereits das fertige Codon Bleu vorbereitet eingefroren gewesen, anders lassen sich die sehr auffälligen Qualitätsmängel nämlich nicht erklären. Mein Schnitzel war sehr flachsig und zäh, außerdem ist es beträchtlich geschrumpft und hat sich von der Panier fast selbstständig gelöst. Fachliche Fehler: Das Fleisch dürfte nicht nur eingefroren, sondern auch viel zu heiß und zu schnell erwärmt worden sein.  

Das Filet vom Mangalica Schwein war nur auf das notdürftigste angebraten worden und das Fleisch hatte die unerwünschte Garstufe medium rare. Wie man allerdings auf einem Filet eine ca. 2 cm hohe Fettschicht belassen kann und dann dieses Stück nur Minuten lang der Hitze aussetzt, auch das ist mir ein Rätsel, denn es gibt nichts Ekeligeres als Schwabbeliges Fett. Fett auf einem Schweinsbratenstück, welches auch immer, gehört ordentlich gebraten, sodass das Fett herausgebraten wird, oder der Koch nimmt ein Messer und schneidet es weg. Schwabbeliges Fett dem Gast zu kredenzen – eine Frechheit. Ein Stück Bauchfleisch lag ohne Kruste unter dem Kren begraben. Der lauwarme Krautsalat, der eigentlich nur aus Zwiebeln und Lauch bestanden hat, hat am Teller Versteckerl gespielt. Ich frage mich noch immer, wo da das Kraut war? Die Erdäpfel-Terrine war total geschmacklos, lediglich die Sauce in der Sauciere sorgte für den nötigen Geschmack.

Das Kokos Parfait war nicht halbgefroren, sondern komplett gefroren und war mit einer festen/tiefgefrorenen Schokoladenglasur überzogen. Es handelte sich somit nicht um ein klassisches Parfait im eigentlichen Sinne, sondern um eine Schoko-Kokos-Eiskugel.  Darunter sollte sich ein süß-säuerlicher Mango Salat befinden. Geschmeckt hat es allerdings nach einem Rosmarinkompott, von Mango war nur etwas zu sehen nichts jedoch zu schmecken. Weiters ist es eine Zumutung dem Gast etwas vorzugaukeln, was dann nicht eintrifft. Das Dessert sollte laut Karte aus Kokos-Parfait und Mango-Salat bestehen. Bekommen hat meine Frau Kokos-Eis im Schokoladenmantel mit einem Rosmarin-Mango-Salat. DAS gehört deklariert.

Mein Fazit: So sieht für mich KEIN 2-Hauben-Lokal aus. Darunter verstehe ich etwas anderes.


Ergänzung:
Ich wurde von einigen Angestellten auf sehr unfreundliche und unsachliche Art darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei der vermeintlichen Tischglocke um das Behältnis für die Butter gehandelt hatte. Gut, dies war jetzt tatsächlich ein optischer Wahrnehmungsfehler von mir, allerdings hätte es die Sache nicht wirklich besser gemacht. Denn in einem Haubenlokal erwarte ich mir etwas mehr als lediglich etwas Butter für das Brot und Gebäck. Zumindest etwas Aschesalz und vielleicht auch etwas Olivenöl hätte man zusätzlich reichen können, wenn es schon keine selbstgemachten Aufstriche als kulinarisches Gedeck gibt. Auch ein „Gruß aus der Küche“ ist normalerweise in einem Haubenlokal selbstverständlich.




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