1 a - Lokalbewertungen für ganz Österreich

Restaurantindex:
A B C D E F 
G H I J K L 
M N O P Q R 
S T U V W X 
Y Z 
Suche nach:




Lokale  Ratgeber Kategorien Top 50 Zertifikate  Lokal eintragen  Ihre Lokale  Ihre Bewertungen
Ihr Account  FAQ & Hilfe
 
 

Gutscheine   Ihre Coupons

Unsere schmeckts.at Mitglieder haben 277 Lokale bisher 381 mal bewertet.



Sattlerhof

Der Wirt dieses Lokals:
Noch kein Wirt identifiziert Klicken Sie hier wenn Sie Betreiber dieses Lokals sind...!

Bauen Sie diesen Banner mit Verlinkung auf Ihrer Seite ein mit folgendem Code:


Als Wirt können Sie hier News und Bekanntmachungen erstellen...


Adresse

Sattlerhof
Sernau 2a
8462 Gamlitz
Steiermark




Telefon:  03453/4454-0

Homepage:  

E-Mail:  



Karte:


Öffnungszeiten

Mo.geschlossen
Di.18.00
Mi.18.00
Do.18.00
Fr.18.00
Sa.18.00
So.geschlossen

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:1,00 Punkte
Ambiente:10,00 Punkte
Service:1,00 Punkte

Fazit:

4,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   130. Platz



Küche: International , Österreichisch
Lokaltyp: Haubenlokal

Preislage: sehr teuer 
Ambiente: Gemütlich

Zusatzinformationen:
Das Haubenrestaurant Sattlerhof am aussichtsreichen Sernauberg - hoch über Gamlitz - wirbt mit Frische und Regionalität: Saisonprodukte von benachbarten Bio-Bauern und vertraute Lieferanten mit nachhaltiger Erzeugung.


Lokal eingetragen von ProUndContra | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 9132 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von ProUndContra über Sattlerhof
Speisen: 1,00 | Ambiente: 10,00 | Service: 1,00
Fazit: 4,00 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 34,00 Punkte
Der Beitrag wurde 4 mal bewertet.
3 mal Lesetipp, 1 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
Beitrag ausdrucken:
Beitrag ausdrucken


Mitnehmen + Einbetten

Bewertung:

Seit vielen Jahren - immer im Rahmen eines Kurzurlaubs in Gamlitz - war ein Besuch im Haubenrestaurant Sattlerhof bei uns schon fast Tradition... Seit vielen Jahren - immer im Rahmen eines Kurzurlaubs in Gamlitz - war ein Besuch im Haubenrestaurant Sattlerhof bei uns schon fast Tradition. Der Sattlerhof mit seinen zwei Gault Millau Hauben (15 Gault Millau Punkte für 2013) hat zwar sehr gehobene Preise, aber bisher war es uns das für einen schönen Genießerabend auch wert: Spitzenküche in Top-Lage am Sernauberg hoch über Gamlitz.

Umso größer war die Enttäuschung bei unserem letzten Besuch im Juli 2013.

Das Gamlitzer Gratis-Gästetaxi hat uns von unserem Hotel in etwa 10 Minuten über eine enge, steile und kurvenreiche Straße zum Sattlerhof gebracht. Das Restaurant (nicht zu verwechseln mit dem Wirtshaus, das nur bis 17:00 Uhr geöffnet hat) befindet sich in einem dreiseitig verglasten Wintergarten mit wunderschönem Fernblick. Es war ein lauer Sommerabend, die großflächigen Fenster waren alle bis auf Tischhöhe heruntergesenkt und man hatte dadurch den Eindruck, im Freien zu sitzen.

Wir waren um 18:30 Uhr die ersten Gäste, aber im Laufe des Abends füllte sich das Lokal und letztendlich waren alle 11 Tische belegt. Reservierung ist unbedingt anzuraten.

In der Speisekarte werden standardmäßig drei Menüs vorgeschlagen
  • Lebenskraft-Menü 5-gängig
  • Genießer-Menü 6-gängig
  • Klassik-Menü 5-gängig

Man kann bei der Bestellung auch einzelne Gänge weglassen (z.B. ohne Suppe) oder sich aus den einzelnen Speisen ein ganz individuelles Menü zusammenstellen.

Hier unsere persönliche Menü-Zusammenstellung:

  • Aperitif Muskateller Frizzante (je 5,10 €)
  • Menü 1 mit 4 Gängen (um 57,00 €)
    • Schwertfisch / Zucchini / Thymian
    • Zander / Mangaliza / Dill / Gurke /Senf
    • Jungstier/Schalotte/Birne
    • Heidelbeere/Vanille
  • Menü 2 mit 5 Gängen (um 67,00 €)
    • Ente/Marille/Gänseleber
    • Landhendelessenz / Butternockerl
    • Zander / Mangaliza / Dill / Gurke /Senf
    • Jungstier/Schalotte/Birne
    • Knusperkirsche / Lavendel / Weisse Schoko
  • Weinbegleitung (um 38,00 €)

Leider sind in der Speisekarte - genauso wie oben angegeben - nur Schlagworte zu den Haupt-Zutaten und keine Details zur Zubereitung, etc. angegeben. Unsere Überraschung war dann oft groß, wenn man uns etwas auf dem Teller vorgesetzt hat, was wir uns eigentlich ganz anders vorgestellt haben.

Der Anfang war ja noch positiv. Man servierte uns verschiedene Brotscheiben in einer kleinen Holzbox, dazu gab’s: Butter, Aufstrich, Pesto, Marmelade, Kräutersalz, etc.

Übrigens: Beim Bezahlen gab’s später eine identische Holzbox mit Rechnung und für das Geld. Ich hoffe, man verwendet hier nur „die gleichen“ und nicht „dieselben“ Holzboxen für Brot und Geld.

Nun kam ein Gruß aus der Küche: eine in Bröseln gebackene Auster. Hat uns persönlich sehr gut geschmeckt, allerdings sind wir im kulinarischen Bereich sehr neugierig und aufgeschlossen. Im Laufe des Abends blieben aber an mehreren Tischen die Küchen-Grüße unangetastet, nachdem den Gästen mitgeteilt wurde, dass das schwabbelige Ding in den Bröseln eine Auster sei („igitt-igitt“).

Doch von nun an ging’s bergab. Mag sein, dass folgende Negativ-Erlebnisse etwas pingelig erscheinen, aber bei dieser Preisklasse dürfen solche Ausrutscher einfach nicht passieren. Über ein kleines Hoppala kann man ja hinwegsehen - das kann immer vorkommen - aber diesmal haben die Küche und der Service überhaupt nicht gepasst.

  • Die tiefrot-gefärbte Landhendelessenz war geschmacklich sehr gut, aber die haselnuß-großen Kugerln in der Suppe waren nicht die vermuteten Butternockerln, sondern waren einfach nur kalte, steinharte, rohe Gemüsekugeln (Sellerie oder Kohlrabi??). Das eigentliche Butternockerl war ein Rote-Rüben-Nockerl, das der Suppe auch die rote Farbe gab.

  • Der knusprige Schwertfisch mit Riesengarnele und Zucchini-Tartar war zwar klein, aber doch sehr schmackhaft. Die Kugel eines undefinierbaren Halbgefrorenen am Teller war entbehrlich. Ich bekomme heute noch Zahnweh von der Heiß-/Kalt-Kombination.

  • Das aufgefächerte Entenbrüstchen war optisch sehr ansprechend, entpuppte sich aber unter dem Messer und unter den Zähnen als ausgesprochen zäh. An die Gänseleber kann ich mich nicht mehr erinnern, sie ging auf dem Teller offensichtlich irgendwo verloren. Dafür fand sich in der Mitte des Tellers ein Gläschen (genaugenommen ein hohes Stamperl) mit einer undefinierbaren Creme Brûlée (vielleicht war das die verarbeitete Gänseleber). Da kein kleines Löfferl mitgeliefert wurde, musste man die Creme mit dem Messer aus dem Stamperl herauspfriemeln und dann vom Messer herunterschlecken (sorry Herr Elmayer); … so wurde es im Laufe des Abends auch an den anderen Tischen praktiziert.

  • Der Zander mit Schinken vom Mangaliza Schwein war sehr gut. Die zwei großen Stücke von der Schmorgurke waren wiederum mehr als bissfest - und das vorgelegte Fischbesteck war den harten Gurken nicht gewachsen. Mit dem stumpfen Fischmesser konnte man die Gurken nur durch gewaltsames Drücken auseinanderquetschen und hoffen, dass nichts davonfliegt. Da denkt man gleich an die bekannten Slapstick-Szenen, wo durch ungeschicktes Hantieren ein Happen direkt im Dekolleté der Partnerin landet.

  • Der Jungstier mit Rotwein-Schalotten und Birne sah optisch sehr ansprechend aus - ein kleines, aber hübsches Stück Filet. Leider entpuppte sich das Fleisch auch hier als ausgesprochen zäh und bissfest. Der Koch hat offensichtlich dem Fleisch nach dem scharfen Anbraten nicht genug Zeit gegeben, nachzugaren, zu rasten und zu entspannen, was bei einem guten Steak unbedingt erforderlich ist.

  • Die Knusperkirschen als Nachspeise waren drei in dünnen Teig gewickelte Kirschen, die dann herausgebraten oder frittiert wurden - und leider fett-triefend auf den Teller kamen. Eine kurze Zwischenlandung der Kirschen auf Küchenkrepp hätte Wunder gewirkt. Das leichte Mousse aus weißer Schokolade konnte etwas trösten.

  • Bei einem Gang wurde dann noch auf die Weinbegleitung vergessen. Trotz sofortiger Urgenz bei einer Kellnerin fand sich niemand, der uns einen passenden Wein kredenzen konnte. Pech gehabt. Es gab danach auch keine Entschuldigung, aber immerhin wurde uns diese Wein-Runde auch nicht verrechnet.

  • Dafür wurde uns die Weinbegleitung zur Nachspeise sofort nach der Hauptspeise serviert. Leider kam die Nachspeise selbst nach mehreren Vertröstungen erst mehr als eine halbe Stunde später. Sozusagen als Kulanz hat man uns dann doch noch ein klitze-kleines Schlückchen von Süßwein nachgeschenkt, mit dem Hinweis: „Aber nicht dem Chef verraten“. Diesen Witz habe ich wirklich nicht als lustig empfunden.

In wenigen Worten zusammengefasst:

  • die Lage und das Ambiente ist nach wie vor Spitze - da gibt’s nicht zu rütteln

  • die Qualität und die Zusammenstellung der einzelnen Gänge waren durchschnittlich bis mangelhaft. Ich hatte den Eindruck, es wurde am Teller mehr Wert gelegt auf Optik und „Gschisti-Gschasti“, als auf fachgerechte Zubereitung.

  • die Küche war streckenweise überfordert

  • die vier jungen Damen und Herren vom Service waren anfangs zwar lieb und nett, aber sie wurden mit zunehmender Gästezahl im Laufe des Abends leider immer mehr konfus, unaufmerksam und vergesslich. Vier Servicekräfte für 11 Tische - meist mit nur 2 Gästen belegt - sollten doch kein Problem darstellen.

  • für das Gebotene war der hohe Preis von 180,00 Euro (plus Trinkgeld) für zwei Personen absolut nicht mehr gerechtfertigt

Schade.




Schnellbewertung: 

 

1151 Wörter | Permalink

Für diese Aktion (Beitragsbewertung) müssen Sie sich einloggen!
Sie haben jedoch im folgenden auch als Gast die Möglichkeit Ihre Meinung zu diesem Beitrag zu schreiben.
Die mit * markierten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden!

* Ihr Name:


* Ihre Emailadresse:


* Wertung:






Kommentar:


captcha

*



Neue Lokalbewertungen über Sattlerhof...

x

Ältere Lokalbewertungen:
Restaurantkritik von ProUndContra vom 16.7.2013

















[ Lokale ] [ Eintrag hinzufügen ] [ Ihre Einträge ] [ Ihre Bewertungen ] [ RSS Feed ] [ Zurück ]