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Ra'mien Go Wien Mitte

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Adresse

Ra'mien Go Wien Mitte
Landstraßer Hauptstraße 1b
1030 Wien




Telefon:  01 907 2841

Homepage:  

Facebook   ramiengowienmitte

E-Mail:  




Vorderansicht
Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.11.00 bis 23.00
Di.11.00 bis 23.00
Mi.11.00 bis 23.00
Do.11.00 bis 23.00
Fr.11.00 bis 23.00
Sa.11.00 bis 23.00
So.11.00 bis 23.00

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:1,00 Punkte
Ambiente:3,00 Punkte
Service:1,00 Punkte

Fazit:

1,67 Punkte


schmeckts.at Rang:

   187. Platz



Küche: Asiatisch
Lokaltyp: Restaurant

Preislage: mittel 
Ambiente: Zweckmäßig, Hallenartig



Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 10386 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Ra'mien Go Wien...
Speisen: 1,00 | Ambiente: 3,00 | Service: 1,00
Fazit: 1,67 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 20,00 Punkte
Der Beitrag wurde 2 mal bewertet.
2 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

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Bewertung:

Das Architektenduo Tzou Lubroth setzte bereits im Premium-Lokal (der Ra’mien Restauntkette) Shanghai Tan, beeindruckende architektonische Akzente... Das Architektenduo Tzou Lubroth setzte bereits im Premium-Lokal (der Ra’mien Restauntkette) Shanghai Tan, beeindruckende architektonische Akzente. Rote Lampions sorgen dort von den Lichtverhältnissen her für eine ganz besondere romantische Stimmung. Im Raucherbereich kann man sogar in Separées auf Ebenholz-Schnitzereien, mit Kissen, in eine Art Shanghai Tan´s „Opiumhöhle“ abtauchen.

 

Im Ra’mien Go Wien Mitte hat das selbe Wiener Architekten Duo eine dreidimensionale gebogene Deckeninstallation aus knallroten Aluminiumrohren eindrucksvoll in Szene gesetzt. Dazu passend gibt es eine offene Edelstahlküche und robuste gemütliche Holzbänke.

Jedoch genauso unfertig wie die „The Mall“ (Einkaufszentrum) selbst, scheint mir auch das neue Take-away Lokal zu sein.

Wirklich störend (nicht nur optisch) ist das rohe Mauerwerk an den Wänden und das dieses offensichtlich keine, oder nur eine sehr mangelhafte Verschalung besitzt. Als Kunde ist es sehr wahrscheinlich, das man (vor allem im Winter) „leicht“ friert, da es von allen Seiten zieht und die Wände eine unangenehme Kälte permanent abgeben.

Ergänzend möchte ich noch zusammenfassen, dass die Ra’mien Restaurantkette bereits ihr zehnjähriges Jubiläum feiert. Es gibt noch eine Ra’mien Filiale in der Gumpendorfer Straße (gleich neben dem Shanghai Tan) und ein weiteres Take-away-Lokal am Hohen Markt.

Während das Shanghai Tan auf eine exklusivere Kundschaft abzielt, ist das Ra’mien vor allem auf ein sehr junges Zielpublikum ausgerichtet. Wie bei Take-away-Lokalen üblich muss offensichtlich alles sehr schnell gehen. Dass dabei die Qualität auf der Strecke bleibt, ist eigentlich naheliegend.

Laut kulinarische Grundwerte: (siehe Zitat von der HP-Kontakt) soll angeblich alles frisch zubereitet werden, jedoch genau das bezweifle ich doch sehr stark, aber dazu später mehr.


 

 

Kulinarische Grundwerte:

• Hochwertige Produkte werden authentisch zubereitet und zeitgenössisch verfeinert.
• Die Speisen kommen direkt von der Pfanne auf den Teller, bzw. in die Box und werden nicht stundenlang warm gehalten.
• Alle Speisen werden am Standort zubereitet, keine Zentral-Küche oder Aufwärm-Gerichte.
• Die Speisenauswahl ist bewusst auf die Jahreszeiten abgestimmt. Die Auswahl variiert von Standort zu Standort.
• Gesunde, bunte und leichte Produkte stehen im Vordergrund.
• Die Speisen können problemlos im Stehen verzehrt oder auch mitgenommen werden und unterstreichen somit die Mobilität und Flexibilität.
• Ethnische Grundsätze durch die Zusammenarbeit mit Fair-Trade-Lieferanten.

 

Bevor wir zum Essen kommen, möchte ich noch kurz auf den Servicebereich eingehen. Inmitten des Restaurants thront auf einen kleinen Tisch ein durchsichtiger Wasserkübel mit einem darin schwimmenden Wetex. Mit diesen Utensilien wurden, nachdem die Gäste gegangen waren notdürftigst Reinigungsarbeiten erledigt.

 

Die erhaltenen Serviceleistungen:

Unser Kellner führte uns zum Tisch, nahm die Bestellung auf, brachte das Essen und kassierte danach ab. Mehr Serviceleistung gab es nicht! Kein unnötiges freundliches Wort, keine Empfehlung, keine Nachfragen ob es geschmeckt hat. Er hielt es auch nicht für nötig zwischen den einzelnen Gängen, das bereits benutzte Geschirr, abzuräumen. Hätte meine Frau nicht gelegentlich unsere leeren Teller und Schalen an den leeren Tisch nebenan abgestellt, wir hätten an unseren kleinen Ecktisch keinen Platz mehr zum Essen gehabt.

Selbstverständlich gab es für diese miserable Leistung auch kein Trinkgeld, was unseren jungen Kellner allerdings keineswegs verwunderte. Anscheinend verdient man im Ra’mien Go sehr gut und ist auf Trinkgeld der Gäste nicht wirklich angewiesen.


Unsere Bestellung:

 

  • Papayasalat
  • Tomyam Gung – (thailändische Kokossuppe mit Garnelen und Koriander)
  • Gyoza vegetarisch – Gegrillte Teigtaschen aus Weizenmehr mit vegetarischer Füllung, serviert mit Chili-Ingwer-Sauce)
  • Gyoza Mix - (Gegrillte Teigtaschen aus Weizenmehl mit vegetarischer, Schweinefleisch-, Garnelen mit Bärlauch-Füllungen, serviert mit Chili-Ingwer-Sauce)
  • Pat Thai vegetarisch - (gebratene thailändische Reisnudeln – vegetarisch)
  • Seeteufel mit Ingwer im Hot Pot
  • Glücksbällchen in warmen Kokosbad
  • Kokoscreme Karamell mit Mango

 

Der Gyoza Mix: Egal was man auch probierte, alles aber auch wirklich alles schmeckte irgendwie gleich. Ob nun Schweinefleisch-, Garnelen mit Bärlauch-Füllung oder vegetarisch, es war kein Unterschied auszumachen.

Die Portion der vegetarischen Gyoza unterschied sich rein optisch überhaupt nicht von der des Gyoza Mixes. Wie der Kellner nun genau wusste was was war, und ob wir nun wirklich unterschiedliche Gyoza-Portionen bekommen haben, entzieht bzw. entzog sich unterer Kenntnis.


Die Tomyam Gung war geschmacklich in Ordnung. Allerdings von der Einlage her sehr bescheiden. Eine Garnele und ein paar Schnipseln Pilze mit etwas Koriander sind einfach zu wenig für diesen gesalzenen Preis.


Der Papayasalat war keineswegs scharf oder pikant. Die zerteilte Cocktailtomaten waren alt. Der restliche Salat war eiskalt und lag garantiert, fertig portioniert, bereits mehrere Stunden unmotiviert und fast geschmacklos im Eiskasten. 


Pat Thai vegetarisch entpuppte sich als sehr fettes und fades Gericht. Hauptbestandteil waren die gebratene thailändische Reisnudeln. Das Wort „vegetarisch“ steht hier für Tofu. Denn anstatt frischen knackigen Gemüse gab es zu über 85% nur geschmacklosen Tofu.

Es gibt mittlerweile bei sehr vielen Personen diverse Lebensmittelunverträglichkeiten bzw. auch Allergien. Auf der Speiskarte war von dieser Zutat nichts zu lesen, denn wäre Tofu drinnen gestanden, so hätte es meine Frau garantiert nicht bestellt. Als Krönung waren übrigens noch eiskalte, rohe Sojasprossen an dem Gericht.

Nachdem meine Frau fast die gesamte Hauptspeise stehen gelassen hatte (da ungenießbar) machte ich anschließend noch unserer Kellner darauf aufmerksam, sozusagen als kleine Anregung, doch zukünftig eine derartige Zutat, wie Tofu in der Speisekarte eintragen zu lassen, vor allem wenn diese über 80% der Speise ausmacht. Unser Kellner nahm es teilnahmslos zur Kenntnis, ich bin mir sicher, dass es nicht an die dementsprechende Stelle weitergegeben wurde.


Ich freute mich auf einen leckeren Seeteufel (teurer und erstklassiger Knorpelfisch) mit Ingwer im Hot Pot. Die Sauce war bräunlich und schmeckte auffallend nach Suppenwürfel. Zuerst dachte ich noch, dass mir meine Geschmacksknospen auf meiner Zunge gerade einen fürchterlichen Streich spielten und probierte nochmals von der Sauce. Jedoch auch der zweite und dritte Löffel Sauce schmeckte auffallend nach Suppenwürfel. Stunden später hatte ich die typischen Anzeichen einer Glutamatvergiftung. Also wird hier nicht nur mit Suppenwürfeln, sondern auch mit Geschmacksverstärkern großzügigst hantiert.

Das größte Verbrechen war jedoch nicht in erster Linie der Griff in den Chemiekasten, sondern dass man den Seeteufel mit einer Art Teig ummantelte und anschließend mit der Glutamatsauce mitkochte. Dadurch schmeckte man kaum mehr etwas vom Seeteufel, und der Teig war noch dazu ekelerregend klebrig. Als Fischliebhaber hat mir in diesen Moment das Herz richtig geblutet.


Die Glücksbällchen in warmen Kokosbad. Das Bad hat allerdings vorwiegend nach Banane geschmeckt. Die Glücksbällchen waren sehr schön groß, geschmacklich hervorragend und mit Mohn gefüllt. Diese Nachspeise kam leider aus der Mikrowelle, da man die Schale kaum anfassen konnte ohne sich zu verbrennen.


Die zweite Nachspeise kam wiederum aus den Eiskasten und war dementsprechend sehr kalt. Ganz unten war das Karamell, darüber vermutlich eine künstliche Kokoscreme und die/das Mangocreme - Mousse. 

 

Fazit: Entweder das Essen kam direkt aus dem Eiskasten, oder der Mikrowelle. Vereinzelt  wurden die Speisen angereichert mit Geschmacksverstärkern. Kulinarisch und vom Servicebereich eine einzige Katastrophe. Das Ambiente könnte einen ansprechen, wenn man nicht direkt vor der nackten Mauer sitzen würde.

Abschließend noch ein Hinweis: Fast alle anwesenden Gäste hatten entweder Pho und La mien (Nudelsuppen) mit Einlage, nach Wahl, bestellt. Vielleicht ein wichtiger Hinweis ausschließlich dies dort zu bestellen, da man den Rest nicht essen kann.





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