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Oskars

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Adresse

Oskars
Am Heumarkt 35-37
1030 Wien




Telefon:   01/716-16-870

Homepage:  

Facebook   restaurant.oskars





Hochgeladen von Koala
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.6.30 bis 0.30
Di.6.30 bis 0.30
Mi.6.30 bis 0.30
Do.6.30 bis 0.30
Fr.6.30 bis 0.30
Sa.6.30 bis 0.30
So.6.30 bis 0.30

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:1,00 Punkte
Ambiente:-5,00 Punkte
Service:-5,00 Punkte

Fazit:

-3,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   208. Platz



Küche: Österreichisch , Italienisch
Lokaltyp: Restaurant , Lounge

Preislage: teuer 
Ambiente: Stylish, Zweckmäßig
Küchenchef: Norbert Zauchinger

Zusatzinformationen:

ÖFFNUNGSZEITEN:

FRÜHSTÜCK
Monntag bis Freitag von 6.30 Uhr bis 10.30 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag von 6.30 Uhr bis 11.30 Uhr

RESTAURANT
Täglich von 11.30 Uhr bis 23.00 Uhr

BAR
Täglich von 10.00 Uhr bis 01.00 Uhr






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Lokalbewertungen


Bewertung von Koala über Oskars
Speisen: 1,00 | Ambiente: -5,00 | Service: -5,00
Fazit: -3,00 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 30,00 Punkte
Der Beitrag wurde 3 mal bewertet.
3 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Es gibt fähige Menschen... Es gibt fähige Menschen. Es gibt unfähige Menschen. Aber das dies gleich ein Restaurant inkl. Hotel betrifft war mir neu. Das Restaurant Oskars ist im Hotel am Konzerthaus beheimatet.

Die Außentemperatur betrug an diesem “a....kalten” Septemberabend 11°C (Wir erinnern uns 2Tage zuvor 31°C.) Obwohl wir uns dem Wetter entsprechend gekleidet hatten, waren wir gezwungen in unserem Mantel bzw. Jacke zu speisen.

Und das kam so:

Nicht nur, dass wir schon leicht entnervt waren, als wir an einen Hochtisch (in einer Nische mit “toller” Sicht auf die Lounge des Hotels) dirigiert wurden, blies uns auch noch die Klimaanlage genau ins Gesicht. Bei hochsommerlichen Temperaturen sicherlich kein Problem. Bei den schon genannten Graden sehr wohl ein Problem. :mad:


Nachdem wir uns einen anderen Platz erbeten hatten, baten wir noch die “Zugluft” abzustellen. Dieses wurde zwar versprochen, aber nachdem das Gebläse von der Decke aufgehört hatte, kam es von der Fensterfront (unser neuer ebenerdige Tisch). Allerdings nicht vom Fenster direkt sondern, hier dürfte eine Lüftung (unter der Sitzbank und oberhalb des Fensters) eingebaut worden sein, die sich - laut Personal - aber nicht abstellen lies. (?) Es zog wie in einem Vogelhaus.

Mein Mann sass fensterseitig und hatte das Gefühl von der Jacke abwärts unbekleidet zu sein. Meine Stiefeletten konnten der Kaltfront allerdings auch nicht lange standhalten. Da nützte selbst der Mantel inkl. Kapuze nichts. Allein beim Schreiben wird mir wieder kalt!



Nicht, dass jetzt jemand auf die Idee gekommen worden wäre, das “Fine Dining Gourmetmenü” der Kälte vor und im Restaurant anzupassen und das 3x vorgesehene Eis gegen wärmende Elemente auszutauschen. Fehlanzeige!

Es kam übrigens weder eine Entschuldigung noch kulanterweise ein heißer Tee oder Schnaps auf Kosten des Hauses. Nicht, dass ich darauf Wert gelegt hätte, aber es wäre halt eine nette Geste gewesen.

Das “restliche” Ambiente - außer der Kaltfront ;) - war sehr schwarz mit ein paar blauen Lichtelementen und in den Nischen pinkfarbige Lampen. Ich fand es ganz okay. Mein Mann fand es scheußlich und nannte es eine  “Gothic-Gruft” mit leichtem Hauch zu einer gewissen Art Etablissement.

Als wir so anfangs in dieser Nische, bei diesem höchsten 80 cm x 80 cm Tischchen sassen und unser Besteck so betrachteten, überlegten wir krampfhaft, wo den hier ein Teller abgestellt werden könnten. Naja, nach dem Gruß aus der Küche fand ja der Standortwechsel statt. Hier betrug wenigsten das Tischausmaß sicherlich 1 m x 1 m. Zumindest war etwas mehr Platz vorhanden.

Also zurück zum KT (Katzentisch). Nachdem ich die Kerze angezündet hatte, (Personal - ?) wurden wir gefragt, ob wir einen Aperitif wollten, wir wollten wieder einmal nicht. Sogleich wollte man uns eine Flasche Mineralwasser aufdrängen, auch hier konnten wir widerstehen, denn hier wird “Gasteiner” ausgeschenkt, und diesen Geschmack hasse ich wie der Teufel das Weihwasser.

So beschränkte sich unsere Getränkebestellung auf 1 Soda und 1 Sodazitron. Ob der Kälte wurde es auch nicht mehr, denn selbst ein heißen Tee wäre durch diese ständige Zugluft binnen Minuten zu Eistee geworden - und kalt war uns ja schon!

Als die Getränke serviert wurden, kam die Frage, ob schon gestartet werden können? Diesmal bejahten wir und relativ prompt wurde das Gedeck gebracht.

Dieses bestand aus:

  • 2 mit der Rasierklinge geschnittene Scheibchen Schwarzbrot ( max. 2 mm dick)
  • 1 aufgeschnittene Semmel (weder getoastet noch sonst wie behandelt)
  • 4 Streifen Toastbrot mit Knoblauchöl (dachte schon es wären Biskotten)
  • 1 Tellerchen Öl (Ist die Menschheit noch nicht fett genug!)
  • 2 Glässchen Butter

Diese Zutaten kamen auf einer an die M-Lounge erinnernden schwarzen Holzkonstruktion. Dieses Gedeck war ein Witz und ich war das erste Mal froh, dass hier nicht nachgeliefert wurde.

Der Gruß aus der Küche bzw. die “Surprise” bestand aus einem “Zander auf Zucchinigemüse”. Nett auf dem Tellerchen anzusehen. Leider nach dem Fotografieren schon etwas sehr abgekühlt - lag das vielleicht am Gebläse? Geschmacklich war der Fisch sehr gut, das Zucchinigemüse so winzig geschnitten, das eine Geschmackszuordnung nahezu unmöglich war.

Hier fand nun der Tischwechsel bzw. der Sprung in die Oberbekleidung statt. Ja, lieber Leser, ab dem 1. Gang eines 6-gängigen Gourmetmenüs (Eigentlich 7 Gänge, da hier das Amuse-Guele als Gang bezeichnet wird - finde ich aber irreführend!) MUSSTEN wir in Mantel und Jacke bei Tisch sitzen und dementsprechend war nicht nur unsere Laune durch die niedrige Innentemperatur, sondern auch durch die Unbequemlichkeit in voller Montur bei Tisch zu sitzen und zu essen, eher unterkühlt bis leicht angefressen. :mad:


Etwas später bekamen wir Tischnachbarn. Diese zogen sich nach nicht einmal 5 Minuten ihre Pullover an und fröstelten auch - während ihres Essens - die ganze Zeit vor sich hin!

Beim Umsiedeln wurde auch die brennende Kerze mitübersiedelt. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine handelsübliche Kerze so schnell herunterbrennen gesehen. Beim Sorbet (4. Gang) war Schluss. Die Kerze war aus!

Nach gefühlten frostigen Stunden kam dann endlich der 1. Gang: Duett von der Jakobsmuschel und steirischer Vulcano-Schinken mit Vanillebirne, grünem Apfeleis und Tigernussöl. Der Titel ist länger zum Lesen, als die paar Bissen im Glässchen zum Essen.

Die Jakobsmuschel mit Raucharoma leider etwas zäh. Der Schinken sehr gut - muss man ja nur runterschneiden. Bei der Vanillebirne hat mich der nicht vorhandene Vanillegeschmack gestört. Das Apfeleis hatte etwas viel Raucharoma abgekommen - nein, nicht meins. Tigernussöl, keine Ahnung, wo!

Wieder vergingen Äonen bis endlich etwas Warmes unseren Tisch erreichte, nämlich der 2. Gang: Karotten-Ingwer-Suppe mit Bronzefenchel.

Unter einem Gupf Schaum (erinnerte in seiner blütenweisen Pracht eher an den Schaum meines sehnlichst herbeigewünschen warmen Bades in meiner Badewanne) erblickte ich die warme gelborange Suppe mit Ingewerstückchen und dem “Bronzefenchel”. Die Fenchelsteifen wurde noch von einem Stückchen Wurzel gehalten und gaben einen guten Geschmack ab. Eine gute Suppe, die in einer Kaffeetasse serviert wurde.

Der nächste Gang (3), nein ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen, kam in einem derart “perversen” Teller an, dass ich mich manchmal wirklich frage, ob diese Abartigkeiten extra hergestellt werden, oder ob es diese im “freien Handel” zu kaufen gibt?



Es handelte sich um, hmm schmatz, Trüffelravioli mit Tomatenchutney, Pecorino und Schnittlauch. Seit Sale e Pepe liebe ich Pasta ja, und diese war wirklich gut. Die Ravioli hatte die richtige Konsistenz und die übrigens Elemente waren herrlichst aufeinander abgestimmt. Nur dieser gräßliche extrem weiße Schaum hat entsetzlich gestört.

Tja, ein Sorbet braucht seine Zeit! Es dauerte und dauerte bis das Kirsch-Sorbet, dass laut HP eigentlich ein Passionfrucht-Sorbet hätte sein sollen (hatte mich ja schon darauf gefreut!) unseren Tisch fand. Es war gut, jetzt war uns Gott sei Dank auch Innen kalt. Toll! Das war Eis Nr. 2 bei dieser Eiseskälte im Lokal!

Beim Abservieren ersuchten wir den Kellner, die noch ausstehenden Gänge etwas zügiger zu bringen. Worauf aus der Küche ein Donnerwetter losging, dass doch endlich jemand sich um die Klimaanlage kümmern sollte. Keine Sorge, in dieser Hinsicht ist bis zu unserem Verlassen dieses Lokales nichts geschehen.

In doch einem kürzeren Zeitabstand kam der 5. Gang: Gefüllte Maishuhnbrust auf Basilikumrisotto, Tomatenkernöl und marinierten Avocado.

Die Brust war ... TROCKEN und ich bilde mir sogar ein während des Verzehrs auf der äußerst trockenen Außenhaut (gebratenes Fleisch) Gänsehaut (das entsprechende Phänomen, welches die Haus bei Kälte erzeugt) wahrgenommen zu haben. ;) Ja, selbst dem gebratenen Hendl war kalt. Leider konnte nicht einmal die Füllung dem Fleisch etwas Saftigkeit vermitteln.

Das Risotto war ein grüner, geschmacksneutraler Batzen der sich schleimig (grüner Schleim - kennt jemand noch das gute, alte Slime 80er Jahre - Slime ?) über den Teller goss. Geschmacklich kam ab und zu der Parmesan durch. Das war es aber auch schon.

Das Beste waren noch die marinierten Avoacos, die waren wirklich gut. Alles andere diente nur der WÄRMEzufuhr.

Nach dem letzten Gang: Vanille Creme Brulee und Spargeleis auf Erdbeer-Rhabarberragout und Karamell-Birnenbalsam, hatten wir es dann geschafft.

Die Creme Brulee war wirklich sehr gut. Allerdings hätte für mich die karamellisierte Zuckerschicht ruhig dicker sein dürfen. ;) Das Erdbeer-Rhabarberragout war auch sehr lecker. Das Spargeleis (Eis Nr. 3)  wechselte den Besitzer. Erstens schmeckte mir dieses Eis nicht und zweitens MIR WAR EH SCHON KALT GENUG!!!

Aber damit noch nicht genug. Nun bekamen wir noch zwei Schokoladen-Lollis auf einem EISBLOCK serviert. Ohne Worte! Da es etwas sonderbar - nicht nach reiner Schokolade - schmeckte, nehme ich einmal an, dass es parfümiert war. Ging so, aber Offenbarung war es keine!

Für Zuhause gab es noch ein kleines Geschenk. Entpuppte sich als 2 helle und 2 dunkle Kokoskugeln und 1 Visitenkarte.

Zur Info: Das Sommer Fine Dining Festival fand heuer zum 1. Mal statt und zwar vom 1. Juni bis 30. September 2012. Preis pro Person euro 58,–.

Bei angenehmer Zimmertemperatur wäre zwar der Aufenthalt von immerhin 3 Stunden angenehmer verlaufen, allerdings an der Qualität der Speisen bzw. deren Ausführung hätte sich sicherlich nichts geändert. Die Kälte musste ich sowohl ins Ambiente als auch ins Service mit hineinrechnen, daher ergibt sich oben ablesbares Ergebnis.

Dass wir dieses Lokal sicherlich nicht wieder besuchen, ergibt sich aus der Bewertung.




Schnellbewertung: 

 

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