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Nigls

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Adresse

Nigls
Rankgasse 36
1160 Wien


Delinski Gutschrift:

Speisekarte:  

Telefon:  014949300

Homepage:  

Facebook   NiglsGastwirtschaft

E-Mail:  




Nigls Collage


Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.10.00 bis 22.00
Di.10.00 bis 22.00
Mi.10.00 bis 22.00
Do.10.00 bis 22.00
Fr.10.00 bis 22.00
Sa.10.00 bis 22.00
So.10.00 bis 16.00

Wertung (2 Bewertungen)

102
Speisen:9,00 Punkte
Ambiente:6,00 Punkte
Service:7,00 Punkte

Fazit:

7,33 Punkte


schmeckts.at Rang:

   24. Platz



Küche: Hausmannskost , Österreichisch
Lokaltyp: Gasthof, Gasthaus , Beisl

Preislage: mittel 
Ambiente: Altmodisch , Gemütlich



Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | http://schmeckts.at/nigls.at | 4884 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Nigls
Speisen: 8,00 | Ambiente: 6,00 | Service: 6,00
Fazit: 6,67 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 10,00 Punkte
Der Beitrag wurde 1 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Negativ: Die Umgebung vom Nigls (siehe Absatz –„Etwas unheimlich ……“) und die Lichtverhältnisse ohne Tageslicht...

Negativ: Die Umgebung vom Nigls (siehe Absatz –„Etwas unheimlich ……“) und die Lichtverhältnisse ohne Tageslicht.

Positiv: Sehr faires Preis-Leistungsverhältnis, innovative Schnitzelkreationen –erstklassige Hausmannskost, anständige Portionen, sehr gute Qualität der Speisen, freundliches Servicepersonal, gemütliches Wirtshausambiente mit grünen Kachelofen und robusten Holzbänken.

Etwas unheimlich: Direkt neben dem Gasthaus (der Küche) gibt es ein Beerdigungsinstitut. In Sichtweite vom Schanigarten gibt es ein weiteres Beerdigungsinstitut und vis a vis auch noch das Wilhelminenspital. Eigentlich fehlen hier nur noch ein Krematorium und ein Friedhof. Von der Umgebung her also nicht unbedingt die besten Bedingungen um Gäste anzulocken. Außer vielleicht eingefleischte, morbide alteingesessene Wiener und Wienerinnen. ;-)

Wenn man also das direkt gegenüberliegende Wilhelminenspital und die 2 Beerdigungsinstitute in unmittelbarer Umgebung ignoriert, dann kann man im Sommer, den von der Straße und vom Fußweg abgetrennten Schanigarten mit Sicherheit genießen.

Die Tische im Schanigarten sind mit weißen Tischtüchern, Servietten, Besteck, Weingläsern und frischen Blumen eingedeckt. Außerdem gibt es noch Sonnenschirme und eine zusätzliche Begrünung durch Balkonpflanzen.

Leider muss man, wenn man das Nigls betritt, zuerst einmal durch den verrauchten Eingangsbereich, wo sich auch die Schank und ein wunderschöner grüner Kachelofen befindet, und übrigens auch der Zugang zu den WC´s. Der wesentlich größere Nichtraucherraum findet man im hinteren Bereich.

Gemütliche gepolsterte Sitzbänke, robuste Holztische und Sesseln, gepflegte Zimmerpflanzen an den Fensterbrettern und der typische Essensduft eines gutbürgerlichen Wirtshauses aus Kindertagen empfangt einem sofort. Mit anderen Worten, man fühlt sich im Gastraum sofort wohl.

Einziges Manko sind hier die Lichtverhältnisse. Es gibt keine Gesamtbeleuchtung von der Decke, sondern lediglich pro Tisch eine Leuchte. Diese Lampe produziert ein leicht orangenfarbenes, eher dunkles Licht. Man kann das Essen erkennen und mit leichten Einschränkungen auch die Speisekarte lesen, wenn man diese direkt unter die Leuchte, mitten am Tisch legt. Dieses diffuse Licht ergibt sich durch die beschichteten Glühlampen.

 

Unser Essen: (2 Restaurantbesuche)                    

  • Wiener Suppentopf
  • kleines Rindsgulasch mit Kaisersemmel
  • Knusperhendlbrust mit Blattsalat
  • Cordon Bleu Roulade (Rind)
  • Mohnnudeln mit Apfelmus
  • Salonbeuschel vom Kalb
  • Trüffel Cordon Bleu vom Schwein
  • Cordon Bleu vom Schwein mit Eierschwammerl
  • Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster

 

Kulinarisch wird im Nigls österreichische, gutbürgerliche (Fleisch) Küchentradition (Hausmannskost) mit Innovation verbunden. Das Motto ist dort vor allem „Fleisch ist mein neues Gemüse“. Die besonders kreativen Codon Bleu Kreationen sind das Steckenpferd vom Ottakringer Schnitzelwirt.

Angelockt wurde ich durch das Trüffel Cordon Bleu. Hierbei wird ein sehr saftiger, mit echtem schwarzem Trüffel, handgeformter Qualitätsschinken von der Fleischerei Gissinger verwendet.

Trüffelliebhaber und Fleischiger sowieso, kann ich die Gastwirtschaft Nigls bedenkenlos empfehlen. Gerade wegen des Trüffel Cordon Bleus würde ich jederzeit wieder die beschwerliche Reise nach Ottakring auf mich nehmen.

Bei Nigls wird endlich einmal nicht das Schnitzel mit der Rasierklinge geschnitten. Somit kommt man vor allem in den Genuss des einzigarten Fleischgeschmacks und z.B. beim Cordon Bleu auch dessen Fülle zu schmecken.

Das Trüffel Cordon Bleu hatte ein beeindruckendes Bäuchlein, was zum einem am Fleisch aber natürlich auch am gefüllten Inhalt lag. Der Trüffel Schinken war sensationell und hat auf beeindruckende Weise nach Trüffel geschmeckt. Die Kombination aus Schweinfleisch, saftigem Trüffelschinken und aromatischem Käse war gigantisch gut. Ein echter Nigls Leckerbissen. WOW!

 

Das Salonbeuschel vom Kalb schmeckte hervorragend. Das Wurzelwerk dürfte püriert worden sein, da ich es zwar schmecken, allerdings nicht sehen konnte. Das Beuschel selbst wurde in dünnen kleine Streifen geschnitten, war sehr zart und unheimlich gut abgeschmeckt. Der beigefügte Gulaschsaft zu den 4 Scheiben Serviettenknödel machte mir unheimliche große Lust auf ein Gulasch, da mich der Gulaschsaft geschmacklich derartig beeindruckt hat.

Auch die Serviettenknödel schmeckten sehr gut und hatten die richtige Konsistenz.

Meine Frau hatte sich bei unserem ersten Besuch für das Eierschwammerl Cordon Bleu von der saisonalen Karte entschieden.

Auch hier ein wunderbar saftiger Fleischgeschmack, gepaart mit einer himmlisch guten Kombination von frischen Eierschwammerln, würziger Schinken, Zwiebel und Käse. Ein Gedicht!

Als Abschluss hatten wir uns damals einen Kaiserschmarrn bestellt. Auf der Speisekarte ist eine Wartezeit von 20. Minuten vermerkt und diese Zeit sollte man sich wirklich nehmen. Ein unheimlich flaumiger, nicht zu süßer, mit einem wunderbaren Eiergeschmack ausgestatteter Traum von einem Kaiserschmarrn wurde uns hier serviert. Auch der Zwetschkenröster wusste zu überzeugen.

Da wir kulinarisch derartig beeindruckt waren, von der gutbürgerlichen österreichischen, traditionellen und innovativen Hausmannskost, folgte sehr bald ein zweiter Besuch.

Der Wiener Suppentopf war mit reichlich knackigem Wurzelgemüse, Suppennuddeln und Rindfleischstücken gefüllt. Der Rindsuppe selbst hat es leider an Fettaugen gefehlt und leider ein wenig auch an Geschmack. Das Wurzelwerk war in Julienne, hier hätte uns ein in Scheiben geschnittenes eine Spur besser gefallen.

Das kleine Rindsgulasch war eine kulinarische Offenbarung. Ein gigantisch gut abgeschmecktes Gulasch, mit einem hervorragenden und butterzarten Fleisch. Dazu gab es leider eine etwas lädscherte Semmel zum Auftunken von diesen hervorragenden Gulaschsaft (Samstagabend halt).

Die nächste spannende Codon Bleu Variation war von dem Rind. Hier wurde ein Kalbin-Rostbraten verwendet. Dieser wurde mit würzigem Bergkäse, einem rauchigen Bauernspeck, Lauch und Essiggurkerl gefüllt und anschließend zu einer Fleischroulade gerollt, paniert und rausgebacken. Serviert wurde dieses Meisterwerk bereits aufgeschnitten. Auch hier gab es eine einzigartige Geschmacksexplosion im Mund.

Meine Frau bestellte sich bei ihrem zweiten Besuch eine mit Cornflakes-Panier rausgebackene Hühnerbrust. Mir persönlich war sie eine Spur zu trocken, da ich auch diese Art Panier nicht mag, allerdings meiner Frau schmeckte es sehr gut, und nur darauf kam es an.

Als Nachtisch bestellten wir noch Mohnnudeln mit Apfelmus. Die Nudeln waren eindeutig selbst gemacht. Der Mohn hatte eine sehr gute Qualität. Die Mohnnudeln waren hervorragend, nicht zu süßund mit ausreichend Butter übergossen. Die Äpfel für das Apfelmus waren perfekt gewählt, es handelt sich dabei um eine leicht säuerliche Apfelsorte.  

Etwas meckern muss ich leider bei den Beilagensalaten, diese waren entweder zu kalt, zu grobmotorig geschnitten bzw. der Blattsalat war überhaupt nicht geschnitten.

Die Bratkartoffeln aber auch die Petersilerdäpfeln waren dafür wieder hervorragend.

Noch ein Wort zum Service: Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und hatten immer ein nettes Lächeln für ihre Gäste übrig. Es wurde sich nach jedem Gang danach erkundigt ob es geschmeckt hat und ob man noch Wünsche hätte.

Fazit: Wer gutbürgerliche Küche liebt sollte dem Gasthaus trotz negativer Begleitumstände (Lichtverhältnisse im Lokal und die unmittelbare Umgebung) eine Chance geben.   





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966 Wörter | Permalink

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