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Lusthaus Wien

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Adresse

Lusthaus Wien
Freudenau 254
1020 Wien




Speisekarte:  

Telefon:  +43 (1) 728 95 65

Homepage:  

Facebook   Lusthaus-Wien-297925126986483

E-Mail:  





Hochgeladen von Koala
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.12.00 bis 22.00
Di.12.00 bis 22.00
Mi.geschlossen
Do.12.00 bis 22.00
Fr.12.00 bis 22.00
Sa.12.00 bis 22.00
So.12.00 bis 22.00

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:3,00 Punkte
Ambiente:3,00 Punkte
Service:1,00 Punkte

Fazit:

2,33 Punkte


schmeckts.at Rang:

   169. Platz



Küche: Österreichisch , Brunch
Lokaltyp: Café , Restaurant

Preislage: teuer 
Ambiente: Klassisch , Nostalgisch
Betreiber: Dr. Helmut Raftl  

Zusatzinformationen:
Öffnungszeiten

Veranstaltungen sind natürlich jederzeit möglich!

Jänner bis März Samstag, Sonntag
Montag Dienstag
12.00 - 17:00
April bis September Montag bis Freitag
Samstag, Sonntag, Feiertag
Mittwoch
12:00 - 22:00
12:00 - 18:00
Ruhetag
Oktober bis Dezember Täglich
Mittwoch
12:00 - 17:00
Ruhetag
Veranstaltungen jederzeit



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Lokalbewertungen


Bewertung von Koala über Lusthaus Wien
Speisen: 3,00 | Ambiente: 3,00 | Service: 1,00
Fazit: 2,33 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 20,00 Punkte
Der Beitrag wurde 2 mal bewertet.
2 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Altwiener Mittagsbrunch um Eur 33,–/Person ohne Getränk...

Altwiener Mittagsbrunch um Eur 33,–/Person ohne Getränk. Wir wollten wissen, ob das Preis/Leistungsverhältnis in Relation steht, und haben uns also diesen Brunch gegönnt. Tja, was soll ich sagen, für Magenkranke mit geringem Anspruch auf Perfektion durchaus ok.

Zugegeben ein schönes Gebäude, allerdings der Brunch wird im Jagdzimmer eingenommen und in dieses gelangt man erst nach der Bezwingung einer doch etwas längeren Wendeltreppe. Sicherlich sehr "angenehm"für ältere Leute, die sich diesen Brunch auch leisten können und wollen.

Zwar gibt es mehrere Stiegenabschnitte, wo man beim ersten in die Küche und beim zweiten zu den Toiletten sieht. Sehr schön ist es allerdings nicht, wenn gleich vis a vis der Toiletten, im gleichen Raum, eine Durchreiche mit gebrauchtem Geschirr ist. Hier wird nämlich das schmutzige Geschirr des Jagdzimmers gesammelt und in unregelmäßigen Abständen vom Personal abgeholt. Nicht zu vergessen, das zwischen Toiletten und schutzigem Geschirr Garderobenständer stehen, für die Mäntel der Gäste.

Wenn wir schon bei den Toiletten sind, es gibt genau 1 Stk. pro Geschlecht. Sicherlich zu wenig, wenn alles besetzt ist und im Sommer auch noch die Terrassen offen sind. Das gibt sicherlich ein hübsches Gedränge und Wartezeiten.

Nachdem wir nun vor dem Jagdzimmer angelangt waren, konnte der Kellner mit dem angefressenen Gesicht, immer wieder eine Freude so etwas zu sehen, uns nicht auf der Reservierungsskizze finden. Wir mussten also auf den Oberkellner warten und siehe da, er hat uns gefunden.

Wir wurden mit einem Handzeig in Richtung Tisch gewiesen, das war es dann aber auch. Da fühlt man sich doch glatt willkommen. Der Brunch-Karte durften wir dann entnehmen, dass sich dieses Lokal doch eher als “Nobelrestaurant”sieht, tja jeder hat so seine Auffassung.

Kurz noch zurück zum Einlass, der Eingang wurde exakt um 12.00 Uhr aufgesperrt. Sehr kleinlich, den es standen schon um ca. 11.45 Uhr eine Menge Leute vor dem Lokal und gar so warm was es nun auch wieder nicht. Hier sollte eventuell Menschlichkeit vor punktgenauem Öffnen stehen. Aber das ist halt jetzt einmal meine Meinung.

Der Mittagsbrunch also Eur 33,–/Person. Bei ähnlichen höherpreisigen Brunches ist fast immer ein Begrüßungsgetränk dabei. Das hat man sich hier gespart. Also sollte sich doch der Preis in einer einzigartigen Qualität und Raffinesse bei den einzelnen Gerichten niederschlagen. Aber wir wurden sowohl was die Qualität als auch die Raffinesse angeht mehr als enttäuscht.

An diesem Tag wurden uns folgende Altwiener Gerichte offeriert:

 

Brunch-Auswahl:

  • Blunzenstrudel mit Krautsalat und Krenrahm
  • Duett von Gemüse- und Tafelspitzsülzchen
  • Schinkenröllchen
  • Zwiebelkuchen
  • Geräuchertes Forellenfilet mit Oberskren
  • Kräftige Rindsuppe mit hausgemachten Frittaten
  • Wiener Erdäpfel-Schwammerlsuppe
  • Stefaniebraten mit Erbsen und Erdäpfelpüree
  • Wiener Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat und Mayonnaisesalat
  • Tafelspitz und Schulterscherzel mit Saucen und Rösti
  • Wiener Kalbsrahmgulasch mit Butternockerl
  • Gefüllte Paprika vegetarisch
  • Blattsalate in Hausmarinade
  • Topfencreme mit Fruchtmark
  • Sachertorte mit Schlag
  • Gezogener Apfelstrudel mit Zimtrahm
  • Mohnschnitten mit Weichseln
  • Topfenknöderl in Zimt-Butterbrösel und Zwetschkenröster

 

Durch die Vorspeisen haben wir uns durchgekostet und sind leider zu dem ernüchternden Ergebnis gekommen, dass es hier zwar eine Fülle an Ideen gab, allerdings hat es leider an der Umsetzung gehapert. Die Speisen waren allesamt sehr milde gewürzt - wenn überhaupt und somit fehlte dem ganzen einfach der Pfiff.

Der Blattsalat, der auch beim Vorspeisenbuffet stand, war für einen “Altwiener”viel zu sauer. Eine Wiener Marinade ist nun einmal süßund wo würde diese besser passen, als zu einem “Altwiener Brunch”?

Kein einziges Gericht war beschriftet und beim Brot gab es leider keine Brotzange, so musste zwangsläufig jeder in den riesigen Brotkorb greifen, und dabei hat man doch immer den Preis dieses Buffets im Hinterkopf.

Wir sollten nun bei den Hauptspeisen dahingehend belehrt werden, dass die Vorspeisen im Gegensatz dazu eine Offenbarung waren.

Das Rindfleisch zu kurz gekocht und dann noch falsch geschnitten, das Kauen war nicht unbedingt ein Vergnügen. Die Rösti, Hallo, Altwiener Mittagsbrunch, das heißt Erdäpfelschmarren. Aber es war weder Schmarren noch Rösti, es waren Erdäpfeln durchgepresst und angebraten. Aus. Kein Zwiebel, Speck nicht einmal durchgerührt beim Anbraten.

In den Stephaniebraten gehört meines Wissens, so kindheitserrinnerungsmäßig, Frankfurter, Ei und Gurkerln, die Frankfurter suche ich noch immer. Das Ei war nicht nur das Zentrum, sondern auch Hauptbestandteil, der dünne Rand vom Faschierten war ein Witz. Majoran fehlte gänzlich.

Die Erbsen kamen sehr naturmäßig daher, dh. ohne Petersil, Butter usw.. Das Erdäpfelpüree erinnerte an ein ganz bestimmtes Packerl.

Das Kalbsrahmgulasch war ganz ok. Die Butternockerln. Butter?

Auf gefüllte Paprika hätte ich mich sehr gefreut, allerdings die vegetarische Fülle - Altwiener Mittagsbrunch und vegetarisch? Die waren damals froh, dass sie irgendwas zu beißen hatten. Ich würde da einmal sagen “Themenverfehlung”! - war undefinierbar. Die Tomatensauce war nicht gewürzt und hier meine ich gar nicht. Schmeckte nach Tomaten und aus. Dabei ist es gerade bei einer Tomatensauce so wichtig die richtige Balance zwischen Säure und Süße herzustellen. Schade, war auch nix!

Um noch einmal auf den Eur 33,–herumzureiten, da VERLANGE ich ausgelöste Backhenderln und nicht noch am Knochen blutige Hühnerstücke. Ein paar Minuten länger im Öl wäre den Henderln sehr zugute gekommen.

Der dazugehörende Erdäpfelsalat war ok, wie man allerdings dazukommt einen Majonaise-Salat dazuzustellen, ist mir schleierhaft. Aber bitte. Der war übrigens extrem langweilig und fad.

Der Höhepunkt war das Nachspeisenbuffet. Dieses wurde allerdings erst um 13.00 Uhr aufgestellt. Warum? Die hausgemachten Mehlspeisen waren durch die Bank sehr gut.

Für eine Nachmittagsjause könnte ich mich noch einmal überreden lassen hier einzukehren, für mehr aber auch nicht.

Dieser Brunch ist überteuert und es gibt hunderte Wirtshäuser, wo man echte Altwiener Küche hundert Mal besser bekommt.

Noch eins zum Schluss: Auch wenn Tattos heute angeblich schon dazugehören, finde ich es in so einem "Nobelrestaurant"fehl am Platze.





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868 Wörter | Permalink

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