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Kardos

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Adresse

Kardos
Dominikanerbastei 8
1010 Wien




Telefon:  01/512-69-49

Homepage:  





Hochgeladen von Koala
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.geschlossen
Di.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.00
Mi.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.00
Do.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.00
Fr.11.30 bis 14.30 und 18.00 bis 23.00
Sa.18.00 bis 23.00
So.geschlossen

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:3,00 Punkte
Ambiente:6,00 Punkte
Service:3,00 Punkte

Fazit:

4,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   134. Platz



Küche: Ungarisch , Wiener Küche
Lokaltyp: Restaurant

Preislage: mittel 
Ambiente: Nostalgisch , Familiär

Zusatzinformationen:
lt. HP

Im gediegenem traditionell ungarischen Ambiente verwöhnen wir Sie mit
einer leichten und verfeinerten Variante der K. u. K. Küche, Gulasch-Spezialitäten aus den verschiedensten Ländern und erlesenen Weinen.


Lokal eingetragen von Koala | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 10297 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von Koala über Kardos
Speisen: 3,00 | Ambiente: 6,00 | Service: 3,00
Fazit: 4,00 
Preislage:
Top: Gesamt 14,00 Punkte
Der Beitrag wurde 2 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 1 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Vor einiger Zeit waren wir im 1... Vor einiger Zeit waren wir im 1. Bezirk unterwegs und kamen beim Kardos vorbei. Da wir doch schon so viel davon gehört hatten und uns bei diesen Temperaturen immer nach einem herzhaften, heißen Gulasch ist, gingen wir hinein. Es war gesteckt voll und demzufolge wurde uns auch vermittelt, dass ein Tisch erst in so ca. 1 1/2 Stunden frei wäre, bzw. wir sollten doch lieber anrufen und reservieren, gleichzeitig wurde uns auch eine Visitenkarte in die Hand gedrückt.

Es ist schade, dass man abends in Wien anscheinend in kein Lokal mehr gehen kann ohne vorher zu reservieren. Was weiß ich, auf was ich in einigen Tagen oder in einer Woche Gusto habe? Diese Reserviererei nervt manches Mal ganz schön.

Bei besonderen Anlässen bzw. größeren Gesellschaften lasse ich es mir einreden, aber für ein Abendessen zu Zweit finde ich es schon sehr übertrieben. Noch dazu ist es in den meisten Fällen total unnötig.

Wir reservierten also für 18.00 Uhr und sassen am Tag der Reservierung - in einem nahezu leeren Lokal. Na ganz toll! :thumbdown:


Draußen war es kalt und drinnen gerade angenehm, bis zu dem Zeitpunkt, wo einige Sachen in die Küche gebracht wurden. Da stand nämlich die ganze Zeit die Türe sperrangelweit offen. Unsere Stimmung sank mit den Innentemperaturen.

Die Frage “ob uns eh´ nicht kalt wäre” könnte ich nur mit einem etwas gefrorenen Lächeln abtun.

Da wir keine Getränkekarte gereicht bekommen hatten, konnten wir die Getränke nur erfragen. Als Bier wurde einzig ein Ottakringer vom Fass (Euro 2,60/Seidl) angeboten und als Tee gab es nur Früchtetee (Euro 3,50).

Dieses Lokal hat vorwiegend Weine. Gut, soll so sein. Allerdings soll es doch Menschen geben die keinen Wein trinken wollen. Außerdem ein Lokal das 10 verschiedene Gulascharten auf der Karte hat, sollte zumindest eine größere Auswahl an Bier haben. Gulasch und Bier gehört zusammen wie Schnitzel und Wien, oder Punsch und Krapferl.

Der Früchtetee, angeblich die einzige Sorte, (ein Witz, ein Lokal das unfähig ist ein paar verschiedene Sorten Tee einzukaufen) war grauslich. So einen entsetzlich Tee habe ich noch nie getrunken. Dieser war picksüss (ohne Zucker) und schmeckte total chemisch. Das muss in so einem Lokal wirklich nicht sein.

Aber nun zu den Speisen.

Wir wählten

  • Esterházy-Gulasch (Euro 10,80)
  • Fiaker-Gulasch (Euro 10,80)
  • Salzburger Nockerln (Euro 13,80).

Die Gulaschportionen wurden in einem gusseisernen Pfanderl serviert. Etwas höher als ein Eierspeispfanderl aber von den Maßen ungefähr gleich.

Das Esterházy-Gulasch war ein Rindgulasch mit gekochten Juliennestreifen von Karotte und Sellerie, welche darüber gestreut wurden. Ergänzt wurde mit einem “Serviettenknödel”, einem Stängel Petersil und einer Tomatenspalte. (Dekoration: Warum auch immer?)

Das Gulasch war geschmacklich gut, leicht sämig und auch mit einer gehörigen Portion Fleisch versehen. Allerdings das Serviettenknödel (3 Scheibchen) war eingetrocknet, eingetrocknet, eingetrocknet. Selbst nachdem es doch einige Zeit in diesem wunderbaren Saft verweilte, konnte man die “Kanten” der Knödelscheiben noch spüren.

Die gleichen Erfahrungen - bezüglich des Serviettenknödels - durfte beim Fiaker-Gulasch gemacht werden. Das Rindsgulasch selbst ident mit dem vom Esterházy-Gulasch.

Das Spiegelei war okay, hätte aber noch ca. 30 Sekunden länger in der Pfanne verbleiben dürfen. Ich mag es nicht, wenn das Eiweiß noch glibbrig ist. Der Dotter war genau richtig, rann schön über die Fleischstücke und malte herrliche Schnörkseln in den Saft. Das Würstel war etwas zu viel gegrillt. Das Gurkerl - da habe ich schon bessere gegessen. Ein ordentliches Essiggurkerln war es auf jeden Fall nicht.

Wie gesagt geschmacklich waren die beiden Portionen gut - das Beiwerk jetzt außer Acht gelassen - allerdings ein Gulasch gehört HEISS. Es gibt nichts faderes als ein warmes bis lauwarmes Gulasch. Leider war das hier der Fall. Weiters hätte es, unserer Meinung nach, auch ein bisschen “Paprika” vertragen um diesen typischen Gulaschgeschmack auch transportieren zu können. Schade, dass das nicht gelungen ist.

Zum Abschluss genehmigten wir uns noch Salzburger Nockerln für 2. Eine Riesenportion selbst für 2. Die Nockerln lagen in viel zu viel Fruchtsauce. Konnten dadurch zwar gut der Auflaufform entnommen werden, das war aber auch schon der einzige Vorteil.

Die Nockerln waren, wie es sich gehört, extrem süß. Die Sauce, stand ca. 1/2 cm hoch in der Auflaufform, gab keinen ergänzenden Kontrapunkt in Sachen Säure, sondern war ebenfalls viel zu süß.

Die äußeren Nockerln waren wunderbar flaumig. Das Mittelstück hätte noch etwas im Ofen verweilen können, denn dieses war ganz einfach noch nicht ganz durch.

Die Speisekarte im Lokal umfasst 4 Seiten für

  • Kalte Vorspeisen
  • Suppen
  • Kleine Gerichte
  • Hauptspeisen
  • Beilagen & Salate
  • Gulaschspezialitäten (1 komplette Seite)
  • Süßes & Eis

sozusagen - extrem übersichtlich.

Wenn man sich allerdings über die HP schlau macht gibt es wunderbare Menüvorschläge, die nicht nur das Herzerl höherspringen, sondern auch das Wasser im Mund zusammen rinnen lassen.

Und wieder muss ich das Wort “leider” strapazieren”. Diese Menüs sind nur AB 6 Personen erhältlich und nur wenn man diese auch noch 1 Woche im Voraus bestellt. Also hat man als Päarchen absolut keinerlei Chance an ein

Wiener Menü
Ungarisches Menü
Slowenisches Menü
K.u.K. Menü
Vegetarisches Menü
Menü für Besondere Anlässe

zu kommen. Diese Menüs werden zur Wahl für eben “AB 6 Personen” angeboten und das sind immerhin 54 Verschiedene. Die ab 20 Personen nicht einmal mitgerechnet.

Schade, dass hier hauptsächlich auf das Catering sowie Gruppen eingegangen wird und nicht auf Päarchen, die vielleicht einen romantischen Abend in diesem Lokal verbringen möchten. Denn dafür wäre es wirklich ein idealer Ort. Es gibt kleine und größere Nischen, ist gemütlich mit viel Holz eingerichtet und erinnert an die "gute alte k.u.k.-Zeit".

Übrigens, die diversen Speisekarten sind über die HP nur über pdf verfügbar - sehr umständlich, wie ich finde.




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982 Wörter | Permalink

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