1 a - Lokalbewertungen für ganz Österreich

Restaurantindex:
A B C D E F 
G H I J K L 
M N O P Q R 
S T U V W X 
Y Z 
Suche nach:




Lokale  Ratgeber Kategorien Top 50 Zertifikate  Lokal eintragen  Ihre Lokale  Ihre Bewertungen
Ihr Account  FAQ & Hilfe
 
 

Gutscheine   Ihre Coupons

Unsere schmeckts.at Mitglieder haben 277 Lokale bisher 381 mal bewertet.



italic

Der Wirt dieses Lokals:
Noch kein Wirt identifiziert Klicken Sie hier wenn Sie Betreiber dieses Lokals sind...!

Bauen Sie diesen Banner mit Verlinkung auf Ihrer Seite ein mit folgendem Code:


Als Wirt können Sie hier News und Bekanntmachungen erstellen...


Adresse

italic
Johannesgasse 2
1010 Wien


Delinski Gutschrift:

Speisekarte:  

Tischreservierung:  

Telefon:  (01) 512 41 22

Homepage:  

Facebook   italicvienna

E-Mail:  




Italic Collage


Hochgeladen von schmeckts
Karte:

Mehr Bilder... (9 von 180 möglichen Bildern)



Öffnungszeiten

Mo.11.00 bis 0.00
Di.11.00 bis 0.00
Mi.11.00 bis 0.00
Do.11.00 bis 0.00
Fr.11.00 bis 1.00
Sa.11.00 bis 1.00
So.geschlossen

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:6,00 Punkte
Ambiente:6,00 Punkte
Service:6,00 Punkte

Fazit:

6,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   68. Platz



Küche: Italienisch , Mediterran
Lokaltyp: Restaurant , Bar

Preislage: teuer 
Ambiente: Stylish, Trendy, Vornehm
Betreiber: Alexander Meidlinger  
Küchenchef: Yves Eelbo

Zusatzinformationen:

italic ist ein Restaurant und eine Bar mit höchsten kulinarischen Ansprüchen und verbindet stilvoll mehrere Lebenswelten auf gute, italienische Art.
Bei Pasta, Fisch und weiteren mediterranen Köstlichkeiten fühlen sich Business-Kunden ebenso wohl wie anspruchsvolle Gourmets und Familien.

Geschäftsführer und Küchenchef

Alexander Meidlinger lernte sein Kochhandwerk bei Werner Matt und war danach im Hotel Excelsior in München, im Novelli und in Harry's Time, bevor er sich in der Cantinetta Antinori einen Namen machte.

Im italic verwirklicht und lebt der leidenschaftliche Koch seine eigenen Vorstellungen von Genuss: mit den schon stadtbekannten, selbst produzierten Pastaspezialitäten und einer feinen Karte, die jeder Speise seine ganze Aufmerksamkeit in der Zubereitung erlaubt.

 




Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | http://schmeckts.at/italicvienna.at | 6602 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über italic
Speisen: 6,00 | Ambiente: 6,00 | Service: 6,00
Fazit: 6,00 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 10,00 Punkte
Der Beitrag wurde 1 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
Beitrag ausdrucken:
Beitrag ausdrucken


Mitnehmen + Einbetten

Bewertung:

Edel-Italiener mit eigener Pastamaschiene für hauseigene Pastaproduktion...

Edel-Italiener mit eigener Pastamaschiene für hauseigene Pastaproduktion. Das italic verfügt außerdem über Wiens größte Messingbar und bietet ein elegantes, modernes Ambiente im 70er Jahre Retro-Chic. Nervende Lounge Musik und eine gehobene italienische Küche mit einen unauffälligen bis guten Service runden das Angebot beim Innenstadtitaliener ab.

Geschwungene italienische Stühle, gepolsterte braune Sitznischen, kleine Tische, gelb angestrichene und teilweise mit weißen Licht ausgeleuchtete sowie vereinzelt verspiegelte Wände sorgen für eine surreale Wahrnehmung von Raum und Zeit. Die hohen Räume sind mit wunderschönen alten gläsernen Lüstern bestückt und sorgen für eine zeitgenössische Eleganz.

Die allgemeine Raumatmosphäre würde ich dennoch eher als sehr kühl beschreiben. Ideal für Geschäftsessen und weniger dazu geeignet ein romantisches Dinner dort stattfinden zu lassen. Hinzu kommt noch, dass man im Restaurant so gut wie keine Privatsphäre besitzt, da die kleinen Tische und Nischen sehr knapp beieinander stehen.

Die Antipasta-Auswahl beim Gedeck war Supermarktdurchschnitt, vor allem die kernlosen Oliven passten nicht zum allgemeinen Preissegment und dem Genuss-Anspruch den Alexander Meidlinger eigentlich hat. Ebenfalls sehr ungewöhnlich für einen Nobel-Italiener ist die traurige Tatsache, dass hier getrüffeltes Püree ausschließlich mit chemischen und billigen Trüffel-Öl angerichtet wird und man es nicht einmal der Mühe wert findet, zumindest für die Optik und natürlich auch für den Geschmack, ein paar geraspelte Scheiben Périgord-Trüffel zusätzlich über das Trüffel-Öl-Püree zu hobeln. Im Idealfall sollte selbstverständlich bei einem Nobel-Italiener überhaupt kein Trüffel-Öl zum Einsatz kommen, sondern ausschließlich frischer Trüffel.

Valentinstag-Überraschung: Die meisten Lokale stellen sich thematisch auf den Valentinstag ein was sich vor allem am besonders romantischen Ambiente bemerkbar macht. Vereinzelt gibt es sogar eine kleine Aufmerksamkeit für die Dame, nicht so im italic. Eine einzelne gelbe Rose (steht vermutlich immer dort) stand in einer kleinen Vase mit Wasser neben einem Standard-Kerzenlicht auf dem Tisch.

Während andere Küchenchefs extra für z.B. den Valentinstag ein eigenes Menü zusammenstellen, welche es so nicht auf der Standard-Speisekarte zu bestellen gibt, stellte sich das italic-Valentinstag-Menü sehr bald als wahllos Zusammengewürfeltes von der Standard-Speisekarte heraus. Geht es noch liebloser?

Valentinstagmenü:

  • Haugebeizte-Lachsroulade, Burattini / Mango-Chutney
  • Beef Tartar,  Wachtelei / Parmesan-Chili
  • Hausgemachte Tagliolini, Vongole / Gemüse / Petersilie   
  • Hausgemachte Cappelleti, Salsiccia / Portwein-Schalotten / Thymian
  • Im Ganzen gebratenes Ribeyesteak, getrüffelte Kartofffelcreme / Salbei-Gemüse / Palm Island Salz
  • Filet von der Goldbrasse, cremige rote Linsen / geschmorter Romanesco / Garnelenschaum
  • Heiße Liebe“ Reloaded " - weißer warmer Schokoladeschaum mit Himbeersorbet

 

Meine Frau und ich haben uns jeweils ein 4-gängiges Menü um € 43 zusammengestellt so, dass wir alle angebotenen Gänge vom Valentinsmenü verkosten konnten.

 

Ein gummiartiger, aufgeplatzter Mozzarella mit einer undefinierbaren Füllung, die hausgebeizte Lachsroulade war ein geschmacksneutrales kleines Stückchen Lachs in einen Palatschinkenteig eingerollt. Lediglich das Mango-Chutney und das Espresso-Löffelchen Kaviar wusste bei diesen Gang geschmacklich zu überzeugen.      

Das Beef Tartar war sehr aromatisch und wurde mit salzigen kleinen Perlen bestreut die im Mund nicht nur eine Geschmacksexplosion auslösten sondern auch regelrecht explodierten, grandios. Ein in zwei Hälften geschnittenes paniertes Wachtelei ergänzte diesen wunderbaren Gang.  Dazu wurden zwei Scheiben getoastetes dunkles Brot serviert und eine geschmacksneutrale Sauce.

Es wurde eine Extra-Schüssel für die Muschelschalen serviert. Die hausgemachten Tagliolini waren sowohl vom Geschmack als auch von der Konsistenz perfekt. Dazu wurde eine milde, leicht nach Knoblauch schmeckende Sauce mit knackigem Gemüse (Karotten-Gelbe Rüben-Würfel) und Petersilie serviert. Es war nicht schlecht, allerdings hinterließ dieser Gang bei mir keinen bleibenden Eindruck.

Die hausgemachten Cappelleti gefüllt mit Salsiccia und als köstliche Beilage Portwein-Schalotten und Thymian schmeckten einfach sensationell.

Die Goldbrasse wurde in der Pfanne des Kochs von beiden Seiten an-bzw. zu-Tode-gebraten und war somit nur noch trocken. Die cremigen roten Linsen waren zu bissfest und vermutlich auch komplett ungewürzt, der Garnellenschaum war geschmacksneutral, einzig und allein der geschmorte Romanesco war ein Geschmackserlebnis. Wenigstens das am Rande des Tellers verstreute grobe Salz konnte diesem Gericht wenigstens etwas Würze verleihen.

Über das chemische Trüffel-Öl-Püree ohne echten Périgord-Trüffel habe ich mich ja bereits ausführlich ausgelassen, also werde ich mich jetzt nicht wiederholen und gleich zum Fleisch kommen. Ohne jetzt nach dem gewünschten Garpunkt vorher gefragt worden zu sein, wurde das Ribeyesteak für mich perfekt gebraten. Das Fleisch war schön saftig und innen rosa, dazu wurde eine grandiose und sehr geschmacksintensive Wurzelwerk-Jus gegossen, ein Traum! Auch das knackige Salbei-Gemüse und die Palm Island Salz Perlen bereicherten diesen Gang.

In der klassischen und bekannten Variante besteht die Nachspeise „Heiße Liebe“ eigentlich aus den Bestandteilen Vanille und Himbeeren, nicht so in der Version vom Restaurant italic. Hier wurde eine Spezialversion („Reloaded“) angeboten, welches sehr gewöhnungsbedürftig ist.

In einem extrem hohen Weinglas wurde diese weiße Flüssigkeit geschüttet, die übrigens auch trinkbar war obwohl selbstverständlich ein Eislöffel bereit stand. Im unteren Bereich des Glases war das Himbeer-Sorbet, welches leider geschmacklich total unterging, da es mit extrem süßer zerlassener weißer warmer Schokolade – Schokoladeschaum, der eigentlich so flüssig wie Milch war, begraben wurde.

Zusammenfassend kann man sagen, dass kulinarisch gesehen einige wirkliche Highlights dabei waren, allerdings den Hype um dieses Restaurant kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Da ich aber mit etwas positiven diese Bewertung abschließen möchte, ist es mir ein Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass in diesem Restaurant den Gästen aus dem Mantel geholfen wird.





Schnellbewertung: 

 

819 Wörter | Permalink

Für diese Aktion (Beitragsbewertung) müssen Sie sich einloggen!
Sie haben jedoch im folgenden auch als Gast die Möglichkeit Ihre Meinung zu diesem Beitrag zu schreiben.
Die mit * markierten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden!

* Ihr Name:


* Ihre Emailadresse:


* Wertung:






Kommentar:


captcha

*



Neue Lokalbewertungen über italic...

x

Ältere Lokalbewertungen:
Restaurantkritik von schmeckts vom 14.2.2015

















[ Lokale ] [ Eintrag hinzufügen ] [ Ihre Einträge ] [ Ihre Bewertungen ] [ RSS Feed ] [ Zurück ]