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Gasthaus Seidl

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Adresse

Gasthaus Seidl
Ungargasse 63
1030 Wien




Speisekarte:  

Telefon:  01 7131781

Homepage:  

Facebook   Seidls.Natuerlich.Besser

E-Mail:  




Collage
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Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.10.00 bis 23.00
Di.10.00 bis 23.00
Mi.10.00 bis 23.00
Do.10.00 bis 23.00
Fr.10.00 bis 23.00
Sa.geschlossen
So.geschlossen

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:6,00 Punkte
Ambiente:6,00 Punkte
Service:3,00 Punkte

Fazit:

5,00 Punkte


schmeckts.at Rang:

   98. Platz



Küche: Österreichisch , Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthof, Gasthaus , Beisl

Preislage: mittel 
Ambiente: Gemütlich, Urig
Betreiber: Franz Seidl  
Küchenchef: Roland Trappmaier

Zusatzinformationen:
Weinwirt des Jahres 1999

Im Jahr 1999 wurde Franz Seidl von dem bereits legendären österreichischen Gastronomiepapst Christoph Wagner zum ersten "Wiener Weinwirt des Jahres" gekürt.

Zum Artikel: Schwammerl-Variationen beim Weinwirt (Wiener Zeitung)



Seidl's schmackhafte Schwammerl: Bio-Pilze aus eigener Zucht

Kein saurer Regen, kein Feinstaub, keine negativen Umwelteinflüsse beeinträchtigen unsere Pilze. Die Luft für den Schwammerlkeller wird mittels Stroh-Filter gesäubert, Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind konstant und ideal, und auch energetisch ist der Keller top: er wurde mit Marmorscherben entstört und ausgepegelt.

Das Know How und die hochqualitative Rohware beziehen wir von Thomas Pfister, einer Koryphäe in Sachen Bio-Zuchtpilze. Er kontrolliert laufend die Qualität, Wachstum und idealen Ernte-Zeitpunkt.

Das Alles klingt nicht nur gut, es schmeckt auch so.

Warme Küche von 11.00 - 22.00 Uhr

Sa/So/Feiertags geschlossen


Lokal eingetragen von schmeckts | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | http://schmeckts.at/seidl.at | 14922 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Gasthaus Seidl
Speisen: 6,00 | Ambiente: 6,00 | Service: 3,00
Fazit: 5,00 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 20,00 Punkte
Der Beitrag wurde 2 mal bewertet.
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Bewertung:

Laut Falstaff Gourmet Club (Auszeichnung 2011) bekommt man im Gasthaus Seidl das beste Wiener Schnitzel Wiens (gemeinsam mit Meierei im Stadtpark und Zur goldenen Kugel) auch der Gault Millau Österreich überschlägt sich mit Lobhudelein... Laut Falstaff Gourmet Club (Auszeichnung 2011) bekommt man im Gasthaus Seidl das beste Wiener Schnitzel Wiens (gemeinsam mit Meierei im Stadtpark und Zur goldenen Kugel) auch der Gault Millau Österreich überschlägt sich mit Lobhudelein.

Besonders hervorgehoben wird im gastronomischen Feuilleton immer wieder die Weinleidenschaft vom „Weinwirt des Jahres“ (1999). Außerdem wird auf dessen beieindruckenden Weinkeller hingewiesen, welcher sich auch auf der Getränke-/Speisekarte wiederfindet.

Der vinophile Wirt Franz Seidl bietet unterschiedlichsten österreichischen Winzer (z.Z.Weingut Hagn) sogar die Möglichkeit in mehrgängigen „Wein-Menüs“ sich dem Gast optimal zu präsentieren (2x monatlich). Die Kombination aus gutbürgerlichem Essen und auserlesenen österreichischen Weinen lockt sogar prominente Zeitgenossen wie Peter Pilz oder Florian Scheuba regelmäßig in das Lokal.

Die Erwartungshaltung beim Gast darf also mit gutem Recht sehr hoch angesiedelt sein.

Von Außen betrachtet macht es keinen besonders großartigen Eindruck, was jedoch sofort positiv ins Auge fällt sind die angebrachten Sichtschutzfenster, welche die Gäste vor allzu neugierigen Blicken schützt. Ebenfalls lobend erwähnen muss man, dass es sich hierbei um ein Nichtraucherlokal handelt. Übrigens, nur um den Rauchern gleich wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen, das Lokal war sehr gut besucht und ist es vermutlich immer.  

Beim Betreten des Lokals wurden wir sofort vom Wirt Franz Seidl in Empfang genommen, welcher an diesen Abend (gelegentlich ist er auch in der Küche tätig) im Servicebereich tätig war und uns einen Tisch zuwies.

Nachdem wir die Getränkebestellung aufgegeben hatten, studierten wird noch einige Zeit die sehr übersichtliche Speisekarte. Leider entschied ich mich für das Wiener Schnitzel Menü und musste schließlich sogar mit knurrenden Magen die Gaststätte wieder verlassen, aber dazu gehe ich etwas später noch ausführlicher ein.

Essen:

Gedeck: Liptauer mit Baguettescheiben in Brotkorb + Papierservietten € 1,50 pro Person

Wiener Schnitzel Menü (von Strohschwein) € 14,-- bestehend aus:
  • Grießnockerlsuppe
  • Schnitzel aus dem Schmalz-Pfanderl mit Erdäpfelsalat
  • Marillenpalatschinke


  • Wiener Backhenderl mit Erdäpfel-/Gurkensalat € 12,--

Etwas übertrieben für ein Gasthaus empfand ich das Gedeck. Bestehend aus einem sehr schmackhaften Liptauer im kleinen Glasschälchen, sowie einen Brotkorb mit aufgeschnittenen frischen Baguettescheiben. Leider waren die Servietten aus sehr dicken Papier und erinnerte sehr stark an Krepppapier. Wären also diese Kreppservietten edle Stoffservietten gewesen, es hätte in ein gehobenes Restaurant gepasst, nicht jedoch in ein Gasthaus. So jedoch war es nichts Halbes und nichts Ganzes.

Weiter ging es mit den bereits angekündigten Schnitzel-Menü.

Die Grießnockerlsuppe bestand aus geselchter Suppe und beinhaltete ein sehr lockeres (mir zu lockeres) Grießnockerl, welches ziemlich geschmacksneutral war. Etwas Muskatnuss und eine etwas festere Konsistenz (etwas mehr Grieß) hätte dem Grießnockerl nicht geschadet.

Als das Strohschwein-Schnitzel schließlich serviert wurde, musste ich innerlich schmunzeln, es verlor sich auf diesem gigantischen Teller. Denn dieses Schnitzerl war nicht nur mit der Rasierklinge geschnitten gewesen (wieder einmal ein 2mm Schnitzel unter der Panier), sondern auch auffallend klein. Am Nachbarstisch konnte ich ein Schnitzel ausmachen, das mindestens doppelt so dick war. Hier dürfte es sich um die A la carte-Version gehandelt haben. Diese wird mit  € 11,50 berechnet.

Geschmacklich war das Strohschwein-Schnitzel ganz gut, allerdings habe ich auch bereits Schnitzel gegessen, welche weitaus besser geschmeckt haben. Was mich zusätzlich etwas ärgerte war das komplette Fehlen einer Beilage, wie z.B Reis, Risi-Bisi oder Petersilerdäpfeln.

Lediglich der sehr schmackhafte Erdäpfelsalat auf einen Extrateller diente als Sättigungsbeilage, was mir eindeutig zu wenig war. Das war übrigens wirklich eine ordentliche Portion. Wenigstens wurde beim Salat nicht gespart.   

Als Nachspeise gab es 1 Stk. einer sehr seltsamen Marillenpalatschinke. Leider war die Marillenmarmelade in kaum wahrnehmbaren Spuren vorhanden. Die Palatschinke selbst war zu luftig in der Konsistenz und leider ebenfalls sehr geschmacksneutral. Aber wenigstens wurde sie gerollt.

Meine Frau hingegen hatte mit ihrer gewählten Bestellung sehr großes Glück. Das Backhenderl war sehr saftig, das Fleisch aromatisch und zart. Ein Geschmackserlebnis. Auch der dazu gereichte Gurken-/Erdäpfelsalat wusste zu überzeugen. Im Gurkensalat war reichlich Knoblauch herauszuschmecken, wie es sich für einen vernünftigen Gurkensalat gehört. Der Erdäpfelsalat wurde mit etwas Senf und roten Zwiebel angerichtet und schmeckte ebenfalls hervorragend. Der Erdäpfelsalat hatte Zimmertemperatur. Der Gurkensalat war um ein paar Grade kälter.

Was den Service betrifft, so gab es hier noch sehr viel Luft nach oben. Franz Seidl gab uns zwar einige Speisenempfehlungen, allerdings erkundigte er sich zu keinen Zeitpunkt danach ob es denn geschmeckt hätte. Die Kommunikation wurde auf das notwendigste beschränkt, ich hatte jedoch den Eindruck, dass er bei offensichtlichen Stammgästen etwas gesprächiger war.

Das Wirtshaus-Ambiente ist auf alle Fälle sehr urig, einladend und angenehm. Zur Bequemlichkeit existieren sogar Sitzpolster auf den Bänken. Lediglich störend empfinde ich den laufenden Fernseher (ohne Ton) über den Eingang. Ich finde in der heutigen Zeit braucht ein herkömmliches Gasthaus nicht mehr mit einen Fernseher ausgestattet zu sein.

Von mir gibt es eine eingeschränkte Empfehlung. Ich werde garantiert dieses Gasthaus wieder besuchen, allerdings dann garantiert kein Menü mehr wählen.




Schnellbewertung: 

 

829 Wörter | Permalink

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