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Gasthaus Pfudl

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Adresse

Gasthaus Pfudl
Bäckerstraße 22
1010 Wien




Speisekarte:  

Telefon:  01 512 67 05

Homepage:  

E-Mail:  




Gasthaus Pfudl Collage


Hochgeladen von schmeckts
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.10.00 bis 0.00
Di.10.00 bis 0.00
Mi.10.00 bis 0.00
Do.10.00 bis 0.00
Fr.10.00 bis 0.00
Sa.10.00 bis 0.00
So.10.00 bis 0.00

Wertung (3 Bewertungen)

103
Speisen:6,00 Punkte
Ambiente:6,33 Punkte
Service:4,00 Punkte

Fazit:

5,44 Punkte


schmeckts.at Rang:

   88. Platz



Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant , Gasthof, Gasthaus

Preislage: teuer 
Ambiente: Familiär, Gemütlich
Betreiber: Katharina Brückl  

Zusatzinformationen:

Solides Traditionslokal im Herzen der Stadt mit klassischer Wiener Küche.

 




Lokal eingetragen von derbaer | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 14543 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von schmeckts über Gasthaus Pfudl
Speisen: 6,00 | Ambiente: 3,00 | Service: 3,00
Fazit: 4,00 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 10,00 Punkte
Der Beitrag wurde 1 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 0 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Vor fast 100 Jahren hat die Familie Pfudl, eigentlich Weinbauern, diese Gaststätte eröffnet und innerhalb kürzester Zeit daraus eine Wiener Institution gemacht...

Vor fast 100 Jahren hat die Familie Pfudl, eigentlich Weinbauern, diese Gaststätte eröffnet und innerhalb kürzester Zeit daraus eine Wiener Institution gemacht.

Im April 2008 erfolgte dann die Übernahme durch Katharina Brückl. Oscar Wilde sagte einmal „das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert“, und nach diesem Credo bestreitet Katharina Brückl (laut eigenen Angaben) ihren bisherigen Lebensweg.

Ohne gastronomische Vorkenntnisse, aber mit sehr viel Leidenschaft und Interesse für diesen Beruf hat die Betreiberin seither das traditionelle Gasthaus Pfudl geleitet. Ihr Bestreben ist es ein Stück vom „Alten Wien“ in dieser Gaststätte zu bewahren. Gäste sollen im Gasthaus Pfudl gutbürgerliche Küche, zu leistbaren Preisen, sowie eine unkomplizierte Herzlichkeit vorfinden können.

Wild gestikulierend und auf seine Frau bzw. Freundin einredend saß links von uns ein waschechter Klischee-Italiener. Zu meiner rechten durfte ich die nicht vorhanden Tischmanieren einer amerikanischen Familie (Mutter und Tochter) beobachten. Seltsamerweise hielten es beide nicht für notwendig ihre Kopfbedeckung abzulegen, obwohl der Gastraum gut beheizt war.  Natürlich muss dies jetzt nicht zwangsläufig ein Hinweis darauf sein, dass es sich hierbei doch eher um ein Touristenlokal handelt. Im Eingangsbereich befinden sich die Schank und daneben die einsehbare Küche.

Das Interieur entspricht dem was man sich unter einem sehr traditionell erhaltenen Gasthaus vorstellt. Bei den kleinen bzw. sehr schmalen und unbequemen rustikalen Sitzbänken, mit Kunststofflederbezug muss man höllisch aufpassen, dass man während des Essens nicht runterrutscht. Ich würde empfehlen die rustikalen Sesseln zu verwenden und nicht die Sitzbank. Dazu passend rustikale Tische, die mit Stofftischtüchern sowie Besteck, Stoffservietten und Wassergläsern eingedeckt sind. Auf jedem Tisch gibt es eine Vase mit echten Blumen. Saisonbedingt waren es diesmal violette Tulpen.

Unsere Servicekraft war freundlich und hat sich auch danach erkundigt ob es geschmeckt hat. Allerdings wurde leider kein zusätzliches Leitungswasser in einer Karaffe angeboten und Empfehlungen wurden auch keine ausgesprochen.  Unser Tisch wurde erst nach unserer Essensbestellung eingedeckt, auf ein zweites Wasserglas (eines war noch am Tisch vom Voresser vorhanden, und war schmutzig) warteten wir vergebens. Die Speisekarte im Stoffbezug war sehr gewöhnungsbedürftig und ist garantiert auch nicht wirklich praktisch. Die in Handschrift niedergeschrieben Osterspezialitäten wie z.B. die Bärlauchcremesuppe war leider bereits aus, wovon ich erst bei der Bestellaufnahme erfuhr.

Unser Essen:

  • Klassische Rindsuppe mit Leberknödel
  • Mariniertes Rindfleisch mit Zwiebel und Kernöl
  • Faschiertes Kalbsbutterschnitzel, Püree & Blattsalat
  • Scheiterhaufen mit Vanilleeis

 

Die Klassische Rindsuppe mit Leberknödel war ein Gedicht. Eine wunderbare kräftige Rindsuppe, knackiges Gemüse in Streifen geschnitten, frischer Schnittlauch sowie ein sehr schmackhaftes kleines Leberknödel. Bei der Suppe konnte man richtig das Qualitätsrindfleisch rausschmecken, was zu dieser sehr schmackhaften und kräftigen Suppe führte. Auch das Leberknödel hatte, wie ich es schätze, einen sehr kräftigen Lebergeschmack vorzuweisen.  

Beim marinierten Rindfleisch von meiner Frau konnte ich mich dann auch von dem grandiosen Fleischgeschmack überzeugen. Unheimlich zarte Rindfleischscheiben wurden am Teller mit etwas Zwiebel, Essig und Kernöl mariniert und angerichtet. Dazu wurde ein Brotkorb mit frisch aufgebacken Gebäck (Salzstangerl, Handsemmel, Kornspitz) von der Firma Resch & Frisch gereicht. Endlich einmal kein überteuertes altes, bereits hartes oder lätschert Gebäck. Hier kann man tatsächlich unbesorgt zugreifen. Beim marinierten Rindfleisch hat mir persönlich noch etwas Kürbiskernöl gefehlt.

Sowohl das Kalbsbutterschnitzel als auch das Püree kamen bei mir leider nur lauwarm an. Was den Kalbsbutterschnitzel vor allem fehlte war eindeutig der Geschmack, scheinbar wurde auf die Beigabe von Gewürzen komplett verzichtet oder es wurde nur minimalst gewürzt.  Weder Salz, Pfeffer, Majoran oder Petersilie war im Faschierten enthalten. Erst durch den etwas eingedickten Saft kam etwas Geschmack ins Spiel. Das Püree hat sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack gepasst. Der Blattsalat wurde in einer extra Schüssel serviert, war sehr knackig, frisch, allerdings komplett ohne Kräuter und ohne Marinade. Lediglich ein geschmackloses Öl wurde überproportional über die Salatblätter gegeben.

Der Scheiterhaufen mit Vanilleeis kam ebenfalls sehr geschmacksneutral daher. Geschmacklich wahrnehmbar waren vor allem die Bröseln, geriebenen Nüsse, Spurenelemente von Zimt und ein klein wenig die Apfelspalten. Das dazu servierte Vanilleeis schmeckte nicht einmal ansatzweise nach Vanille.

Fazit: Die Portionsgrößen sind so dimensioniert, dass man keineswegs die Gaststätte hungrig wieder verlassen muss. Das Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung. Ein Gasthaus um mal eben schnell seinen Hunger zu stillen, nicht jedoch um gutbürgerliche kulinarische Höhenflüge zu erleben.





Schnellbewertung: 

 

673 Wörter | Permalink

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