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Artner in der Hermesvilla

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Adresse

Artner in der Hermesvilla
Hermesvilla im Lainzer Tiergarten
1130 Wien




Telefon:  804 13 23

Homepage:  



Karte:


Öffnungszeiten

Mo.geschlossen
Di.10.00 bis 19.30
Mi.10.00 bis 19.30
Do.10.00 bis 19.30
Fr.10.00 bis 19.30
Sa.10.00 bis 19.30
So.10.00 bis 19.30

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:3,00 Punkte
Ambiente:1,00 Punkte
Service:6,00 Punkte

Fazit:

3,33 Punkte


schmeckts.at Rang:

   150. Platz



Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant , Café

Preislage: teuer 
Ambiente: Steril , Klassisch

Zusatzinformationen:

 

Café-Restaurant mit sehr schön gelegener Terrasse in der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten, nur zu Fuß vom Lainzer Tor erreichbar, Gehzeit etwa zwanzig Minuten.

ACHTUNG auf die ÖFFNUNGSZEITEN! Die hier angegebenen Öffnungszeiten des Lokals (Küchenschluss eine Stunde früher) beziehen sich auf den Juni, die Öffnungszeiten variieren immer in Bezug auf den saisonbedingten Torschluss des Lainzer Tores.

http://www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/lainzertiergarten/eintritt.html

 




Lokal eingetragen von derbaer | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 14953 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von derbaer über Artner in der...
Speisen: 3,00 | Ambiente: 1,00 | Service: 6,00
Fazit: 3,33 
Preislage:
Lesetipp: Gesamt 50,00 Punkte
Der Beitrag wurde 5 mal bewertet.
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Bewertung:

Der Lainzer Tiergarten, einst das Jagdrevier des Kaiserhauses, ist ein Naturparadies im Westen Wiens, Wälder und Wiesen und auf einer Fläche von knapp 2...

Der Lainzer Tiergarten, einst das Jagdrevier des Kaiserhauses, ist ein Naturparadies im Westen Wiens, Wälder und Wiesen und auf einer Fläche von knapp 2.500 Hektar, von einer 22 Kilometer langen Mauer mit einigen Zugangsmöglichkeiten umschlossen. Wanderwege, Lagerwiesen, Spielplätze, Tiergehege, Aussichtspunkte, und vor allem Natur.

Vom Lainzer Tor (Endstelle der Autobuslinie 60B) über einen schönen Waldweg in etwa zwanzig Minuten Gehzeit erreichbar, liegt die romantisch-kitschige Hermesvilla, ein für Kaiserin Elisabeth erbautes Jagdschloss, heute ist dort ein von April bis Oktober geöffnetes Museum eingerichtet. Auf Wunsch bietet das Lokal gegen Vorbestellung einen kostenpflichtigen Shuttledienst an.

In der Hermesvilla gibt es schon lange einen Restaurationsbetrieb, der vor einiger Zeit vom Gastromulti Artner (Weingut und Heuriger in Niederösterreich, Restaurants am Franziskanerplatz und auf der Wieden) übernommen wurde. Die zuletzt ziemlich heruntergekommenen Räumlichkeiten (einige verschieden große Säle) wurden sorgfältig renoviert, sind sauber und hell, aber insgesamt wirken sie auf mich sehr kühl, schön sind die Luster und die Verzierungen am Plafond. Tische und Sessel sind aus Holz, weiß lackiert, ohne Tischtuch, entlang der Wände kann man auf Leder (echt oder Kunstleder?) sitzen.

Die Terrasse ist durch ihre Lage mit Blick auf die Villa und hinaus in die Natur außergewöhnlich schön, schwarze Tische aus Kunststoff und Sessel aus dem selben Material, ohne Tischtuch. Ich habe irgendwo gelesen, dass im Garten die Getränke selbst zu holen sind, nur die Speisen werden serviert.

Auf der Getränkekarte gibt es offenes Bier aus Weitra, einige wenige offen ausgeschenkte Weine und ein paar Flaschenweine, alle vom eigenen Weingut, Fruchtsäfte, Wasser, Limonaden, Heißgetränke, Spirituosen, kein sehr großes Angebot. Die Speisekarte, die alle drei bis vier Wochen geändert wird, bietet (bis 11.30 Uhr) Frühstücksvariationen an, sowie keine große, aber doch ausreichende Auswahl an verschiedenen Gerichten, überwiegend klassische österreichische Küche, bisweilen verfeinert, aufgepeppt.

Ich war mit einer Gruppe von zehn hungrigen Personen nach dem Besuch der Sonderausstellung in der Hermesvilla zum Mittagessen beim Artner, die Leute wollten sich vor dem Abstieg zum Lainzer Tor noch stärken. Auf Grund der unstabilen Wetterlage haben wir auf den schönen Garten verzichten müssen. Wir wurden im Lokal freundlich begrüßt, und sofort wurden einige Tische für unsere Gruppe zusammengestellt.

Mein Krügerl Weitra (3,90) war geschmacklich ganz gut, aber schlecht gezapft, das bisschen Schaum ist schon vor dem ersten Schluck fast wieder zusammengefallen. Ich begann mit einer „Rindsuppe & Suppengemüse & Tageseinlage“ (4,20), die Suppe durchaus in Ordnung, das Gemüse schön knackig, die Nudeln unspektakulär. Als Hauptgang wählte ich „cremige Dijonsenflinsen, Knödel und knusprigen Speck“ (9,90). Ich weiß nicht, was Dijonsenf mit Linsen zu tun hat, und ich habe ihn auch nicht nur annähernd rausgeschmeckt, insgesamt waren die Linsen jedenfalls wirklich gut, angenehm bissfest, in einer dezent gewürzten, leichten Rahmsauce mit ein paar leicht angebratene Speckstückerln, der Knödel war gut.

Meine Frau hatte eine Spargelschaumsuppe mit hausgebeiztem Lachs und Croutons (5,90), sehr dünn, keine Spargelstücke drinnen, aber sie soll geschmacklich gut gewesen sein, ebenso der Topfenstrudel mit Vanillesauce (4,90). Ich bin froh, dass ich nicht den Schweinsschopfbraten mit lauwarmem Speckkrautsalat und Semmelknödel (12,90) genommen habe, alles auf einem Teller gemeinsam angerichtet. Ich hasse nichts mehr, als wenn sich beim Schweinsbraten der Fleischsaft mit einem Salat und seiner Marinade mischt.

Getränke und Speisen wurden rasch aufgenommen und gebracht, allerdings waren anfangs nur sehr wenige Gäste im Lokal anwesend. Jedenfalls war der Service, an unserem Tisch ein junger Mann und eine junge Dame, wirklich freundlich und flott,  und es war auch kein Problem, als wir getrennt zahlen wollten.

Insgesamt ist der Artner schwer einzuordnen, für ein Ausflugslokal zu teuer und sich etwas zu nobel gebend, ebenso für ein Gasthaus, und für ein Gourmetlokal zu wenig außergewöhnlich, und zu entlegen, noch dazu ohne Abendbetrieb. Ein kurzer Aufenthalt auf der Terrasse ist bei einem Spaziergang im Lainzer Tiergarten sicher zu empfehlen, nur fürs Essen würde ich nicht hinaufzuwandern.





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571 Wörter | Permalink

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Restaurantkritik von derbaer vom 31.5.2012

















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