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Artner auf der Wieden

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Adresse

Artner auf der Wieden
Floragasse 6
1040 Wien




Telefon:  01/503-50-33

Homepage:  





Hochgeladen von Koala
Karte:

Mehr Bilder... (13 von 180 möglichen Bildern)



Öffnungszeiten

Mo.12.00 bis 0.00
Di.12.00 bis 0.00
Mi.12.00 bis 0.00
Do.12.00 bis 0.00
Fr.12.00 bis 0.00
Sa.18.00 bis 0.00
So.18.00 bis 0.00

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:3,00 Punkte
Ambiente:3,00 Punkte
Service:1,00 Punkte

Fazit:

2,33 Punkte


schmeckts.at Rang:

   180. Platz



Küche: Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant

Preislage: teuer 
Ambiente: Klassisch
Küchenchef: Markus Waldhäusl

Zusatzinformationen:
Jeden Mittwoch: INNEREIN, Schmankerl von Kalb, Rind, Schwein, Lamm.
Der Jopser-Holzkohlegrill wird täglich angeheizt!

Stand: 8/2012


Lokal eingetragen von Koala | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 11334 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von Koala über Artner auf der...
Speisen: 3,00 | Ambiente: 3,00 | Service: 1,00
Fazit: 2,33 
Preislage:
Top: Gesamt 14,00 Punkte
Der Beitrag wurde 2 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 1 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

Schade! Leider vergessen manche Köche, dass der Gast König ist... Schade! Leider vergessen manche Köche, dass der Gast König ist. Aber beginnen wir ganz von vorne.

Wir betraten das Lokal und standen schon mitten im Barbereich, der mit einigen Tischen ausgestattet war. Wir wählten aber einen Tisch im nächsten, etwas größeren Raum. Zu diesem Zeitpunkt (ca. 18.30 Uhr) war dieser Raum leer. Hier befindet sich auch der Zugang zu den Toiletten. Sehr sauber und Warmwasser, aber etwas sehr klein dimensioniert.

Die wenigen Leute, die schon zugegen waren, sassen im Schanigarten vor dem Restaurant. Der Eingang bzw. der betreffende Garten befindet sich übrigens in der angrenzenden Neumanngasse. Auch uns wurde ein Platz im Garten angeboten, da aber die Floragasse eine doch rege Durchzugsstraße ist - Verbindung zwischen Wiedner Hauptstraße und Favoritenstraße - entschieden wir uns aus diesem Grunde für einen Tisch im Inneren des Lokales.

Das Restaurant wird als Nichtraucherlokal geführt, und ist in Naturtönen gehalten. Die weiß eingedeckten Tische wirken sehr einladend und die grünen Römerquelle-Gläser geben den entsprechenden Farbtupfer. Werden die eigentlich von der Fa. Römerquelle gratis zur Verfügung gestellt? Das wäre ja dann ziemlich neppich für ein Haubenlokal. ;)


Leise Musik rieselte aus den nicht zu erkennenden Lautsprechern und unser Kellner fragte sogleich nach den Wünschen bezüglich Aperitif. Wir wählten keinen der Angebotenen, sondern beschränkten uns auf eine große Flasche Mineralwasser (hier wird, na erraten, Römerquelle verkauft) und ein kleines Bier.

In Windeseile wurde uns ein Brotkorb sowie eine Granitplatte mit Aschesalz, Meersalz, Butter und Kürbisbutter serviert. Leider war die Butter (noch dazu bei diesen Außentemperaturen, nahezu 30 °C) nicht gekühlt und war nicht nur sehr weich, sondern schon kurz vor dem Aggregatszustand “flüssig”. Habe ich schon erwähnt, dass diese Lokal lt. Gault Milllau 2012 eine Haube hat (14 von 20)! Warme fast flüssige Butter, das geht gar nicht!

Aber das Brot war lecker. Es hatte eine richtig knusprige Kruste und auch geschmacklich war es perfekt. Wir erfuhren, dass dieses Brot von der Bäckerei Joseph stammt.
Bäckerei Joseph

Seltsamerweise wurden wir, als der Brotkorb leer war, gefragt ob es noch ein Brot sein dürfte. Naja, normalerweise wird der leere Brotkorb automatisch gegen einen vollen ausgetauscht. Als wir die Rechnung bekamen, wussten wir warum. Hier wird nicht pro Gast je ein Gedeck verrechnet. Hier wird für Butter + Brot Euro 2,50 verrechnet. Wir durften also für zwei Brote Euro 5,– zahlen, allerdings wurde kein zweites Mal Butter und Salz dazu gereicht, was ja eigentlich aber verrechnet wurde. :thumbdown:


Kaum hatten wir das Brot am Tisch stehen wurde schon der 1. Gang unseres 5-gängigen Überraschungsdinners serviert. Büffelmozzarella mit Wildkräutersalat und Basilikumpesto. Ein sehr delikater Salat. Der Büffelmozzarella mit dem Basilikumpesto ergänzte diesen hervorragend. Ein gelungener Einstieg.

Wir ersuchten zwischen den Gängen doch eine kleine Pause einzulegen. Diese wurde auch bis zum Hauptgang im erträglichen Ausmaß eingehalten. Aber NUR bis dahin!

Als nächstes wurde eine Vichyssoise (Kaltschale mit Kartoffeln und Lauch) kredenzt. Teller mit Lauchringen und einen Klacks Creme Fraiche oder ähnlichem wurde vor uns platziert, erst dann wurde aus kleinen Krüglein die Kaltschale in die Suppenteller gegossen. Nett anzusehen. Der Geschmack war erstklassig. Eine wunderbare leichte Lauchnote begleitete die Kartoffelgrundlage. Eine erfrischende Angelegenheit vor allem bei dieser Hitze. Sehr gelungen.

Auch zum nächsten Gang war die Wartezeit angemessen. Nun wurde uns ein Grünes Risotto mit Eierschwammerln und einem herrlichen Parmesan (wunderschön darüber gehobelt) serviert. Der Reis des Risottos war auf den Punkt, die Eierschwammerln gut gebraten und der Parmesan ein Gedicht. Dieses Gericht war an diesem Abend wirklich mein Favorit. Leider war auch mit diesem Gang die Herrlichkeit des Abends bzw. des wunderbaren Essens vorbei.

Vom Kellnerwechseln einmal abgesehen, betrug die Wartezeit zum nächsten Gang - Hauptspeise: Steak mit Ofengemüse, Bratkartoffeln und Sauce Bearnaise - sage und schreibe 45 Minuten. Unser erster Kellner (der Nette) hatte gleich zu Anfang gefragt, ob wir etwas nicht essen mögen, bzw. ob eventuell eine Unverträglichkeit vorherrsche. Meine üblich Antwort “kein rohes Fleisch”. So weit so gut.

Selbst bei einem Überraschungsdinner kann/muss der Kellner - bevor das Überraschungssteak serviert wird - fragen wie der Gast sein Steak gebraten haben möchte. Dies wird in diesem Haubenlokal - zumindest bei uns - nicht gemacht. Und nein, es interessiert mich nicht im geringsten, ob in der Küche ein Holzkohlengrill der spanischen Marke "Josper" steht, der weltweit umjubelt und im 5-stelligen Eurobereich angesiedelt ist.

Die Überraschung besteht darin, dass man das Steak medium-rare nehmen MUSS. Tja, ich besass die Frechheit und urgiert, dass ich mein Steak durch sprich well done habe möchte. Ein unverständlicher Blick des Kellner (dürfte in einem Haubenlokal nicht vorkommen) und schon wurde mein angeschnittenes Steak, mit beleidigter Mine, abtransportiert. Nach ca. 1/4 Std. wurde mir MEIN Steak wiedergebracht. Leider war ich zu geschockt um ein Bild zu machen, aber was sich mir da darbot war mehr als eine Unverschämtheit.

War alles vorher noch schön angerichtet gewesen, lag jetzt jeder Bestandteil des Hauptganges in einer anderen Ecke des Tellers. Die drei Bratkartoffeln (ein kleiner Kartoffel und zwei etwas größere Bröseln!) sowie das Ofengemüse (1 halbe Scheibe Aubergine, je 1 grüne und 1 gelbe Scheibe Zucchini und 1 Scheibe Tomate) und das Töpfchen mit Sauce Bearnaise. Das Steak bzw. das geschrumpfte, dunkelbraun bis schwarz verfärbte Stück Fleisch lag lieblos in die Mitte geklatscht. Ach ja, die Phiole mit dem Olivenöl lag auch noch am Rand.

Das Fleisch war nahe zu bis zur Unkenntlichkeit verbraten. Also am Grill war das sicherlich nicht mehr, denn die vorher vorhandenen Grillspuren waren in eine einheitliche dunkle Farbe verwandelt worden! Es tut mir leid, aber wenn ein Koch nicht den Unterschied zwischen DURCHbraten und VERbraten kennt, dann .... Gerade in einem Haubenlokal erwarte ich mir, das die Wünsche der Gäste respektiert werden und nicht das der Koch seine Überempfindlichkeit an einem Stück Bio-Fleisch auslässt.

Das Steak bzw. das verstümmelte Stück Fleisch war triefend Fett. Das Ofengemüse war triefend Fett. Die Bratkartoffeln waren triefend Fett, und die Sauce Bearnaise gehört auch nicht gerade zu den Schlankmachern. Leider gab es bei der Hauptspeise keine einzige Begleitung, die dieser Unmenge an Fett etwas entgegen zu setzten hatte. Hallo, auch das geht so überhaupt nicht. Wer stellt so eine fetttriefende Speise eigentlich zusammen?

Während sich das Lokal zu füllen begann wurde übrigens die Musik abgestellt, was soll denn das?

Der Nachtisch, nein hier wollten wir keinerlei Pause mehr dazwischen haben, wurde gebracht. Hierbei hat es sich um einen Kokoseistrüffel mit Mangosauce und Pistanzien gehandelt. Nett, mehr aber auch nicht. Das Vanilleeis war mit sehr vielen Rosinen versehen. Ich liebe zwar Rosinen aber nicht im gefrorenem Zustand, da verlieren sie ganz einfach ihren Geschmack. Über das ganze wurden Kokosflocken gestreut. Das war es aber dann auch mit Kokos. Die Mangosauce war noch das Beste. Ein Dessert, das keinerlei Eindruck hinterlässt.

Nach 21.00 Uhr konnten wir dann endlich das Lokal verlassen. So toll das Essen am Anfang war, umso niederschmetternder war der Schluss. Ein überempfindlicher Koch, ein beleidigter Kellner beides müssen wir nicht mehr haben.

Übrigens, zu Hause wurde noch ein Magenberuhigungsschnapserl getrunken, hat aber nicht wirklich etwas gebracht. Mir war am nächsten Tag auch noch schlecht.


Zur Info:

Garstufen auf der Speisekarte der HP:

  • rare - roh - bleu - rasch angebraten, innen roh und kühl
  • medium rare - blutig - saignant - rasch angebraten, noch blutig lauwarm
  • medium - rosa - a point - rosa und warm
  • well done - durch - bien cuit - durchgebraten und heiß


Vielleicht sollten der Koch und auch der Kellner ab und zu in die Speisekarte sehen, damit sie wissen, was in ihrem Lokal vom Gast gewünscht werden DARF.




Schnellbewertung: 

 

1298 Wörter | Permalink

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