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Alexander´s Küchenmeisterei

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Adresse

Alexander´s Küchenmeisterei
Linzer Straße 120
1140 Wien




Telefon:  01/982 16 41

Homepage:  





Hochgeladen von Koala
Karte:

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Öffnungszeiten

Mo.geschlossen
Di.11.00 bis 22.00
Mi.11.00 bis 22.00
Do.11.00 bis 22.00
Fr.11.00 bis 22.00
Sa.11.00 bis 22.00
So.11.00 bis 15.00

Wertung (1 Bewertungen)

101
Speisen:6,00 Punkte
Ambiente:3,00 Punkte
Service:1,00 Punkte

Fazit:

3,33 Punkte


schmeckts.at Rang:

   151. Platz



Küche: Wiener Küche, Österreichisch
Lokaltyp: Restaurant, Wirtshaus

Preislage: teuer 
Ambiente: Gemütlich
Küchenchef: Alexander Wüllerstorff-Urbair

Zusatzinformationen:
nachmittags kleine Karte


Lokal eingetragen von Koala | Lokaldaten ändern | Permalink | QRCode | 12461 Leser

Lokalbewertungen


Bewertung von Koala über Alexander´s...
Speisen: 6,00 | Ambiente: 3,00 | Service: 1,00
Fazit: 3,33 
Preislage:
Top: Gesamt 18,00 Punkte
Der Beitrag wurde 3 mal bewertet.
1 mal Lesetipp, 2 mal Top, 0 mal Flop.

Lokalbesuch am
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Bewertung:

So jetzt haben´s auch wir endlich geschafft, einen Tisch in diesem Lokal zu reservieren... So jetzt haben´s auch wir endlich geschafft, einen Tisch in diesem Lokal zu reservieren. Ich kann euch verraten, kein leichtes Unterfangen. Nach dreimaliger Kontaktaufnahme war es dann soweit und wir durften den Genüssen, des hier angebotenen, frönen.

Von außen sieht es wie ein in die Jahre gekommenes Wirtshaus im bestem Sinne aus. Die Fenster überraschen allerdings mit der Aufschrift “Wirtshaus Merkur”. Wenn man schon nicht die Fenstergläser austauschen will/kann, könnte man zumindest die vorhandenen Blumenkisterln vor die “alte” Bezeichnung des Lokals hängen. Das wäre weder teuer noch zu viel Aufwand.

Wir betraten die Lokalität und waren gleichzeitig in zwei der unterschiedlichsten Universen gefangen, ... “die jemals zuvor ein Mensch gesehen hat”.

Einerseits wurden wir vom Chef de Salle, Hrn. Martin, sehr freundlich empfangen und an unseren reservierten Tisch gebracht.

Andererseits waren wir tatsächlich im “Wirtshaus Merkus” (siehe Foto) angelangt. Holz und Schmiedeeisengitter wohin man auch schaute. Es tut mir leid, aber in diesem Ambiente bekomme ich eher Gusto auf einen ordentlichen Bauernschmaus, ein Beuschl mit Knödel (dies steht zwar auf der Karte aber leider mit Serviettenknödel - das passt einfach nicht in dieses Ambiente!) oder einen Schweinsbraten mit Sauerkraut und Knödel aber beileibe nicht auf Haute Cuisine.

Wir hatten das 4gängige Überraschungsmenü. Dieses bestand aus:
1. Gang: Räucherlachs mit Oberskren
2. Gang: Bärlauchsamtsuppe
3. Gang: Rinderfilet mit Kartoffelgratin und Wiener Gemüse
4. Gang: Mousse von der Milka Noisette

Nach ca. 1/4 Std. wurde der 1. Gang Räucherlachs mit Oberskren serviert. Hier muss ich sagen, geschmacklich war dieses entzückende “angepatzte Teller” eine wahre Geschmacksexplosion.

Allerdings hätte es doch vom gebratenen (ja, richtig, das Brot war angebraten) Toastbrot eine ganze Scheibe bzw. zwei halbe Scheiben sein dürfen. Denn der Räucherlachs war mehr oder weniger eine Farce und mit dem Oberstupf obendrauf doch eine sehr cremig/fettige Angelegenheit. Hier hätte man doch ein bisschen mehr trockenen Ausgleich gebraucht.

Was allerdings sehr überzeugte waren die Wasabi-Kügelchen (Mokelular-Küche), diese haben dem Gericht den richtigen Kick gegeben. Leider wird auch hier noch die schon etwas überholte bzw. “Ich kann´s nicht mehr sehen!” Balsamico-Reduktion verwendet. Der Teller sieht dadurch zwar voller aus, ist aber nur mehr “angepatzter”! ;-)

Um nochmals auf das Toastbrot zurückzukommen, dieses wurde entrindet. Ist ja auch so mühsam zu kauen, weil ja soooo hart! Müssen wir den Amis wirklich alles nachmachen? Haben die Wiener/Österreicher jetzt auch schon ihre Zähne verloren? Oder sind wir schon so degeneriert, dass wir nur mehr eine Kauleiste zur Verfügung haben? Ein Brot, welches auch immer, wird mit einer Rinde/Kruste geboren/gebacken. Ich finde, dass Zurechtschneiden eines Lebensmittels ist eine Respektlosigkeit ihm gegenüber! 

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass das Ambiente mit dem Essen überhaupt nicht harmoniert. ;-) Im Gegenteil, es ist richtig störend, wenn man so in die Gegend sieht und ein Wirtshaus vor sich hat und dann diese kleinen erlesenen Speisen in Fingerhutgröße. Das geht so gar nicht!

Dieses Ambiente sorgt dafür, dass wenn man auf seinen Teller blickt eine ordentliche Portion Hausmannskost auf diesem vorfinden will und sonst nichts. Es ist wirklich störend. Hier sollte man sich doch etwas überlegen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Projekt von langer Dauer sein wird.

Nach einer weiteren 1/2 Std. kam dann die Bärlauchsamtsuppe. Wie auf der Karte zu lesen, ist dieser “frisch gefangener Bärlauch aus eigener Jagd” und kommt aus dem Wienerwald.

Die Suppe war wirklich hervorragend, wenn, ja wenn nicht dieser unsägliche Obersgupf in der Suppe herum geschwommen wäre. Ich kann diesen Obersgeschmack schon nicht leiden, und wenn dann noch die unliegende Suppe davon in Mitleidenschaft gezogen wird, dann ist es für mich ganz schwer diese Speise weiter zu essen. Gott sei Dank, eilte sofort mein Retter und Ritter herbei und entfernte mit einer herzhaften Löffeleintauch- und Gupfentfernaktion diese “Fettschleuder”. Somit stand dem Genießen nichts mehr im Wege - solange man sich nicht in der Umgebung umschaute. ;-)

Da bis zum nächsten Gang sicherlich wieder 1/2 Std. vergehen würde, begab ich mich einmal auf die Suche nach dem Örtchen. Ein “dringendes Bedürfnis” sollte man hier nicht haben, denn der Weg ist laaaannnngggg.

Man gehe vom Eingang aus links bis um Ende der Schank. Dort muss man drei Stufen erklimmen und eine Tür (schankraumseitig leider ohne Griff - war eine ziemlich klebrige Angelegenheit - dieses schon abgeblattelte Holz anzugreifen, auf der anderen Seite gibt es sehrwohl einen Griff!) aufdrücken. Man durchquere einen kleinen Raucherbereich, dieser ist mit einer Couch und dem dazugehörigen Tisch ausgestattet, öffnet eine weitere Tür und steht ... im Stiegenhaus. Jetzt geht man den Gang entlang. Rechts, wenn das Fenster zur Küche offen ist, sieht man die schmutzigen Teller stehen, links befinde sich auf halber Höhe ein kleines Waschbecken mit Spiegel, Seifenspender und viel zu klein dimensionierten Mistkübel (10 l Fassungsvermögen sind für ein Lokal eindeutig zu klein!)

Am Ende des Ganges (hier ist nicht der Fluss gemeint! ;-)) steht man vor einem schmiedeeisernen Gittertor, hier wendet man sich noch links und steht vor den Türen zu den Toiletten und dem Pissoir. Es ist hier übrigens sau ... ähm eiskalt. Gang-WC eben!

Nach dieser Odyssee verging doch noch geraume Zeit bis der Hauptgang, das Rinderfilet samt Beilagen serviert wurde. Leider wurde verabsäumt nach dem gewünschten Gargrad zu fragen.

Und es kam was kommen musste, dass Fleisch war wirklich nur sehr kurz angebraten worden. Gar waren ungefähr nur 7 mm der Rest war roh. Wer mich schon kennt, weiß wie ich dazu stehe. Mein Mann freute sich hingegen über einen Fleischzuwachs auf seinem Teller. ;-)

Der Kartoffelgratin war kein großes Erlebnis, sozusagen eine ziemlich langweilige Angelegenheit. Das Wiener Gemüse bestand aus 4 (in Worten vier) Scheiben geriffelten Karotten. Kein Kommentar!

Das Mousse von der Milka Noisette (Wen interessiert bitte die Marke der Schokolade?) wurde mit einer Idee von Zwetschkenröster aufgepimpt. Allerdings was das Kürbiskernöl auf der Mousse zu suchen hatte, ist mir bis jetzt ein Rätsel und für meinen Geschmack war es mehr aus überflüssig. Denn dadurch, dass der nur in Ionen vorhandene ZR mit Alkohol (ziemlich stark) veredelt war, störte das Öl. Zu viel ist oft wirklich zu viel!

Weiters ist noch anzumerken, dass es einen Hund des Hauses gibt. An und für sich keine Angelegenheit. Dieser hat sein Platzerl, Fressen und Wasser bei den oben angeführten 3 Stufen. Allerdings sollte es selbst dem Chef de Salle schon zu Ohren gekommen sein, dass man sich die Hände wäscht nachdem man den Hund gestreichelt hat und bevor man dann  die Gäste wieder bedient. :-(

Es wurde beim Abservieren der Teller immer nachgefragt, ob es den geschmeckt hätte. Allerdings mussten wir auf die Rechnung tatsächlich 20 Minuten warten. Obwohl das entsprechende Personal mindestens 5 mal an unserem Tisch (na so groß ist das Lokal dann doch wieder nicht!) vorbeigegangen war.

In einem gehobenen Restaurant mit dem entsprechenden Ambiente ist es sicherlich kein Problem etwas länger zu verweilen. Aber in diesem Ambiente möchte man gar nicht länger verweilen als unbedingt nötig, daher waren die Zwangspausen zwischen den Gängen und das Warten auf die Rechnung mehr oder weniger unter Folter abzulegen.

Muss nicht unbedingt wieder sein, allerdings wenn man in der Nähe ist, könnte man eventuell die entsprechende “Wirtshauskost” (steht in der Karte unter “Wirthausklassiker”) einmal probieren. Einen Versuch ist es sicherlich wert. 




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